Anita - Ur-Pfäffikerin

14. November 2017 Valérie

Anita ist die Dritte in unserem Hofladen-Dreamteam auf dem Juckerhof. Zusammen mit Liz, Daniela und Vreni. Die Ur-Pfäffikerin ist im Züri Oberland verwurzelt wie keine Zweite und möchte auch gar nicht weg von hier.

Geboren damals noch im Spital Pfäffikon, in Pfäffikon aufgewachsen, in Pfäffikon geblieben. Nur den Mann hatte sie damals importiert. «Aus dem Tösstal», schmunzelt sie. Ihre beiden Töchter seien nicht so verwurzelt.

Nur die Lehre hat sie in Wetzikon gemacht, als Damenkonfektionsverkäuferin, im Modetreff in der damaligen Trompete. Aber eine Bauerntochter ist sie nicht. Früher sei sie in Pfäffikon auch an jeder «Hundsverlochete» dabei gewesen. Das sei heute aber nicht mehr so ihr Ding, sagt sie.

Seit wann arbeitest du hier?

«Scho ewig und no länger!»

Seit 2011. Ich habe genau gleichzeitig mit Daniela Schoch angefangen, ich zuerst allerdings nur als Wochenendaushilfe. Heute bin ich zu 60% festangestellt. Dieser Job ist ein Riesen-Glücksfall für mich.

Was ist dein Job?

Im Hofladen Leute bedienen! Der Tag beginnt damit, am Morgen alles für den Verkauf parat machen, Käse und Brot auffüllen, Gemüse schön herrichten, dekorieren, Äpfel auffüllen etc. Ich mache das sehr, sehr gern.

Wie bist du bei Jucker Farm gelandet?

Durch ein Zeitungsinserat im ZO. 1998-2014 habe ich bei Burri Moden in der Warenauszeichnung gearbeitet. Das war allerdings auch saisonal. Und ich habe nebenher noch was gesucht. Als Burri dann altershalber aufgehört hat, hat es sich glücklicherweise ergeben, dass ich hier eine Festanstellung bekommen habe.

Was magst du an deiner Arbeit am liebsten?

Die Waren für den Verkauf schön herrichten. Und natürlich das ganze Rundherum. Der Ort hier ist einfach wunderschön, und diese Aussicht! Drum bin ich in der Kürbiszeit gern im Hühnerstall. Da verkaufen wir Kürbis und Zubehör. Aber von da ist die Aussicht einfach am schönsten, da sieht man wunderschön in die Weite.

Was magst du weniger gern?

Wenn ich wegen dem Chaos das im Gemüsekühler teilweise herrscht einfach nicht vorwärts komme, und man mit Gänseschrittli durchtippeln muss, weil alles verstellt ist. Und klar, selten gibt es auch schwierige Begegnungen mit Kunden – so wie es überall ist, wo Menschen sind :-).

Hast du eine lustige Anekdote vom Schaffe?

Ja, eine ist gerade kürzlich passiert. Zwei ältere Damen standen ganz erstaunt an der Kasse und sagten: «Sie, mir händ aaglüte ufem Juckerhof. S chunnt nur s Bändli und seit, es segi Saisonändi und alles segi gschlosse! Aber jetzt isch ja offe und so schön volle Chürbis!» Ich war ganz erstaunt und habe gefragt, wo sie denn angerufen hätten.. «Ja Sie müend mal lose am Telefon! 044 934 34 88…» Und da hat’s bei mir geklingelt! Sie hatten die Infoline für’s Beerenpflücken erwischt! :-).

Was machst du am liebsten ausserhalb der Arbeit?

In der schönen Jahreszeit verbringe ich gerne viel Zeit im Garten. Da habe ich viel Gemüse, Salat, Beeri und Blumen.

Hast du Zukunftsträume, die du uns verraten magst?

Eigentlich nicht. Es soll alles so bleiben wie es ist. Ich lebe gerne von Tag zu Tag und nehme es wie es kommt. Eine Idee vielleicht: Ich würde gerne für eine Saison nach Griechenland zum Oliven pflücken. Ich bin ein grosser Griechenland-Fan.

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