Caroline vom Dorf

23. März 2018 Valérie

Wir kennen niemanden, der so schnell spricht wie Caroline. Im Ernst. Man kommt fast nicht nach mit Zuhören! Caroline ist mit ihren jungen 22 Jahren schon stellvertretende Leiterin Konditorin-Confisseurin bei uns. Und – Überraschung! Wieder eine unserer Bauerntöchter im Team!

Aufgewachsen ist sie in der Nähe von Schalchen zwischen Wila und Saland auf dem Berg. Ohne Bus, dafür mit Töffli. Auch heute noch wohnt sie auf dem Land, sie geniesst die Ruhe da, wie sie sagt.

Ihre Freizeit verbringt sie mit ihrem Pferd, dem sie viel Zeit widmet. Mehr darüber, warum sie bei uns arbeitet und was ihre Zukunftsträume sind, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest…

Seit wann arbeitest du hier?

Im Mai werden es 2 Jahre sein. Und ich fühle mich immer noch wohl. Bisher habe ich es nicht bereut. :-)

Was ist dein Job heute?

Ich bin stellvertretende Leiterin Confisserie/Konditorei und Luana unterstellt. Sie ist meine Chefin. Wir beginnen in der Regel um 4 Uhr morgens. In der Saison auch schon mal um 2 Uhr. Neben der Produktion von Desserts sind wir für das Kuchen- und Frühstücksbuffet zuständig.

Boah! Dann musst du aber früh ins Bett…

Ach, es geht so. Ich brauche relativ wenig Schlaf. Viele, die unseren Beruf machen, gehen am Mittag nach der Arbeit erst einmal noch schlafen. Das lasse ich meistens aus. Da verbringe ich die Zeit lieber mit meinem Pferd und gehe reiten.

Wie bist du bei Jucker Farm gelandet?

Ich hatte mit Ramona, die auch im Team ist, beim Voland gearbeitet. Sie hatte vor mir zu Jucker gewechselt und hat mich informiert, als eine Stelle frei wurde.

Ich sollte etwas Spezielleres machen, Dessertkreationen à la Carte herrichten. Erst war ich skeptisch, weil es halt was komplett anderes war als bisher, aber nach einem Probearbeitstag war ich total begeistert. Das Tolle hier ist, dass ich meiner Phantasie freien Lauf lassen kann. Das ist in anderen Konditoreien nicht so. Da wird oft nach Schema F produziert. Wir dürfen hier wahnsinnig viel ausprobieren. Das ist cool!

Was magst du weniger gern an deiner Arbeit?

Der Platz auf dem wir arbeiten, ist sehr begrenzt. Im Prinzip sind wir in der Küche angesiedelt, wo auch noch die ganzen HofChuchi-Sachen produziert werden. Da arbeiten wir oft zu 3. oder sogar zu 4. auf wenigen Quadratmetern. Und dadurch, dass wir den Arbeitsraum mit der Küche teilen, gibt es schon Konfliktpotenzial. Zum Beispiel, wenn wir geputzt haben, aber nachts den Arbeitsplatz nicht gleich aufgeräumt vorfinden. Man trampelt sich halt auf den Füssen rum.

Was machst du am liebsten ausserhalb der Arbeit?

Ich verbringe viel Zeit mit dem Pferd. 2-3 h pro Tag. Und treffe Kollegen. Sonst bleibt nicht mehr viel Zeit für anderes neben der Arbeit.

Hast du Zukunftsträume, die du uns verraten magst?

Aktuell bin ich an der Berufsbildner-Ausbildung, damit ich mal Lehrlinge ausbilden kann. Ein nächstes Ziel wäre noch die Berufsprüfung. Es ist sicher nützlich, das mal zu haben, um auch mal mehr Verantwortung übernehmen zu können. Damit könnte man dann Prüfungen abnehmen. Sonst ist noch vieles offen. Ich bin ja noch jung :-).

 

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