Die Frau vom Chef

22. Dezember 2017 Valérie

Sabrina ist die Frau von Beat Jucker. Seit 10 Jahren arbeitet sie im Kommunikationsteam, vorzugsweise für alle grafischen Belange. Aber sie auf ein Patron-Tüpfi zu reduzieren wäre falsch. Eigenständig ist nur ihr Vorname.

Diese Frau fährt noch ganz andere Projekte. So hat sie die Ausbildung zur Jägerin absolviert und ist ausgebildete Wildnispädagogin. Und sie besitzt ein Stück Land in den USA, wo sie immer mal wieder hinfährt und die freie Wildnis geniesst und Kontakt zu den Lakota-Sioux pflegt.

Seit wann arbeitest du hier?

Seit Ende 2007. Ich hatte gerade mein 10-jähriges Jubiläum. Ich gehöre also so richtig zum Inventar. Mit Staub und Spinnehuppele :-). Ich habe schon viele Äras gesehen. Aber das Büro ist immer noch im Kinderzimmer von Martin und Beat.

Was ist dein Job heute?

Ich arbeite heute noch 2 Tage die Woche im Kommunikationsteam und bin vor allem für Drucksachen wie Etiketten, Tafeln, Plakate und Fahrzeugbeschriftungen zuständig. Aber natürlich unterstütze ich Nadine und Valérie auch in konzeptionellen Fragen.

Wie bist du bei Jucker Farm gelandet?

Über Beat. Wir haben uns am 1. Mai 2001 hier auf dem Hof kennen gelernt. Es war ein Tag der offenen Tür. Zuerst habe ich aber noch ein paar Jahre in Zürich in einer PR-Agentur gearbeitet. Bis die Juckers irgendwann meinten, ihre Marketing-Frau bräuchte hier noch Unterstützung. Da bin ich mit eingestiegen. Und ich bereue es nicht, diesen Schritt getan zu haben. Meistens :-).

Was magst du an deiner Arbeit am liebsten?

Das lebendige Umfeld. Hier zu arbeiten ist extrem abwechslungsreich, es wird nie langweilig. Einzigartig ist hier auch der riesige Freiraum, der einem bei der Arbeit gegeben wird. Ich kann mir die Zeit komplett frei einteilen. Das kommt mir entgegen. Immer pünktlich um 8 Uhr im Büro zu sein, wäre nichts für mich.

Und natürlich ist das Gesamtthema des Betriebs toll. Die Nähe zur Natur und in einem Pionierbetrieb zu arbeiten ist schon was Tolles. Und das Team ist auch super.

Was magst du weniger gern?

Dass die Aufträge so unstrukturiert reinkommen und am besten alles schon vorgestern hätte geschehen müssen. Die Dynamik des Betriebs aufzufangen, ist manchmal sehr anstrengend. Schade ist auch, dass viele tolle Ideen zu oft nicht konsequent realisiert und dann wieder vorzeitig über Bord geworfen werden. Es wird oft viel heisser gekocht, als es nachher umgesetzt wird.

Hast du eine denkwürdige Anekdote vom Schaffe?

Wir haben schon viele verrückte Sachen gemacht. Eine denkwürdige Aktion war der Dreh des Youtube-Videos «Kürbis-Crash». Wir wollten die Leute dazu animieren, mit dem ÖV anzureisen und haben aus einer spontanen Idee heraus einen Riesenkürbis, einen riesigen Kran und ein schrottreifes Auto besorgt. Das Ding fuhr allerdings nicht, da es aus Sicherheitsgründen kein Benzin im Tank haben durfte und so mussten wir es schieben, um filmen zu können. Ich durfte schön bequem drinsitzen und steuern :-).

Was machst du am liebsten ausserhalb der Arbeit?

Zeit im Wald verbringen. Manchmal packe ich meinen Schlafsack und meine Hängematte und verbringe eine Nacht im Wald. Auch im Winter. Sonst lese ich viel. Vorzugsweise von Reise-Abenteurern wie z.B. Dirk Rohrbach. Sonst bin ich auch etwas ein «Kräuter-Fraueli». Ich tüftle gerne an neuen Raumdüften aus natürlichen Zutaten oder mache Wildkräuter-Pesto. Und dann liebe ich natürlich ausgedehnte Reisen nach Nordamerika und Kanada.

Hast du Zukunftsträume, die du uns verraten magst?

Ich träume von einer Blockhütte im Yukon, Kanada.

Oder vielleicht reicht auch schon mal 1 Jahr Sabbatical. Endlich mal ausschlafen! Dann würde ich endlich meinem Erfindergeist etwas mehr Raum geben können. Ich möchte mal noch etwas erfinden. Und dann möchte ich reisen, so richtig abenteuerlich, in der Wildnis. Australien wäre auch mal was… Also eigentlich brauche ich glaub 2 Jahre Sabbatical :-).

 

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