Ein Klassiker – Zürcher Pfarrhaustorte

17. März 2017 Nadine

Was diese Torte mit dem Pfarrhaus zu tun hat, wollte Google nicht verraten. Klar ist, dass dies eine klassische Zürcher Dessert-Spezialität ist. Da sie so gut zu unserem Apfel-Monat passt, habe ich sie nachgebacken. Das Spezielle an dieser Torte ist, dass die Äpfel als Ganzes (natürlich entkernt) im Guss eingebacken werden. Das macht sie zu einer Art Mischung aus Wähe und Torte. 

Zutaten aus dem Hofladen

Die Äpfel kommen natürlich aus dem Hofladen. Die Wahl fällt auf die Sorte Elstar. Sie ist eine Kreuzung aus den Sorten Golden Delicious und Ingrid Marie. Der Elstar ist aromatisch, saftig und leicht säuerlich. Ausserdem ist er resistent gegenüber vielen Schädlingen. Die relativ junge Apfelsorte (1955 in den Niederlanden gezüchtet) eignet sich gut für die Backstube.

Auch das Mehl kommt aus dem Hofladen. Das Vollkornmehl wird aus unserem eigenen Getreide in der Hofbäckerei hergestellt. Mehr dazu auf unserer Website «Vom Feld – Veredelung unsere Produkte».

Zu guter Letzt verwende ich eine hofeigene Konfitüre. Gerade aktuell sind Heidelbeer- und Erdbeerkonfi, passen tun natürlich auch andere Geschmacksrichtungen.

Elstar Äpfel und weitere Sorten im Hofladen erhältlich.
Feine Konfi in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Rezept und Zubereitung

Wie die Juckersche Pfarrhaustorte hergestellt werden kann, verraten wir in diesem Rezept:

Zum Rezept

Durch das Vollkornmehl wird der Mürbeteig nicht ganz so elastisch. Deshalb ist Vorsicht geboten beim Auswallen. Dafür kann die Torte (fast) ohne schlechtes Gewissen genossen werden ;)

Viel Spass beim Nachbacken!

Hier entsteht eine Jucker Pfarrhaustorte.
Geraffelt werden die feinen Äpfel...
Fertig ist das prächtige Stück!
Da läuft einem glatt das Wasser im Mund zusammen.