Gemüsefrau und Hundefreak

09. März 2018 Valérie

Fränzi kommt vom Land. Und – ihr werdet es nicht erraten – sie ist eine Bauerntochter! Nussbaumen - «the place to be» hat 80 Einwohner zu der Zeit, als Fränzi da aufwächst. Nussbaumen hat heute ein paar Einwohner mehr – allerdings gehört Fränzi nicht mehr dazu, die wohnt jetzt nämlich in Höri.

Gemüse ist Fränzis Leidenschaft. Nebst ihrem eigenen Gemüsegarten kümmert sie sich bei uns um den Gemüseeinkauf. Gleich für alle drei Hofläden. Und daneben ist sie eine Hündelerin. Mit ihrem Hund hat sie letztes Jahr sogar den Schweizer Meister Titel im Agility gewonnen.

Wie Fränzi zu uns gekommen ist und was sie sonst noch für Träume hat, lest ihr im Interview!

Seit wann arbeitest du hier?

Noch nicht ganz seit einem Jahr. Am 1. April 2017 habe ich angefangen. Es war gleich der erste Spargelsamstag im Jahr.

Was ist dein Job heute?

Ich bin im Hofladen Rafz als Verkäuferin angestellt, bin aber zusätzlich verantwortlich für die Früchte- und Gemüsebestellungen. All das, was wir halt selber nicht anbauen können. Das läuft von hier aus für alle Hofläden. Seit dem 1. März diesen Jahres bin ich zudem stellvertretende Hofladenleiterin. Ab und an fahre ich in aller Herrgottsfrühe am Morgen in den Engros-Markt um etwas «am Ball» zu bleiben, was Gemüsetrends anbelangt.

Wie bist du bei Jucker Farm gelandet?

Das war ein Glücksfall. Nach einer nicht mehr so glücklichen Anstellung in einer Volg-Filiale hatte ich vorübergehend Sandwiches bestrichen und war auf der Suche nach einer Stelle als Hofladenverkäuferin. Da bin ich im Netz auf die Stellenausschreibung gestossen und habe mich am Sonntag, bevor ich in die Skiferien ging, noch beworben. Am Dienstag hat mich Susanne (HR) dann in den Ferien angerufen.

Was magst du an deiner Arbeit am liebsten?

Ich bin sehr glücklich hier. Die Stelle ist sehr abwechslungsreich. Wir haben viele Freiheiten, neue Ideen auszuprobieren. Und was funktioniert, wird dann auch ins Sortiment aufgenommen. Zum Beispiel den frischen Ingwer aus Steinmaur. Der ist bei den Kunden super angekommen. Oder der Wasserrettich. Wir können hier wirklich mitgestalten.

Ich komme hier voll auf meine Kosten. Ich bin total der Gemüsefreak. Mich dem Gemüse zu widmen, dass es immer frisch aussieht, das macht mir viel Freude. Zuhause habe ich auch einen eigenen Garten mit Himbeeren und Heidelbeeren.

Was magst du weniger gern?

Eigentlich nichts.

Ausser vielleicht manchmal das genaue Recherchieren der Kilometerangaben. Das finde ich an sich eine super coole Idee: Wir zeichnen ja alle Produkte, die nicht aus Eigenproduktion kommen, mit der Anzahl Kilometer aus, wie weit sie herkommen. Nur fehlt manchmal auf der Lieferantenseite das Verständnis dafür. Ich möchte dann ja nicht nur wissen, dass die Tomaten von irgendwo in Italien kommen – sondern genau von wo, weil ich die Anzahl Kilometer angeben muss. Da ist es oft schwierig, eine anständige Antwort zu erhalten.

Was machst du am liebsten ausserhalb der Arbeit?

Ich habe einen Freund und einen grossen Garten. Und sonst verbringe ich viel Zeit mit meinem Hund. Wir gehen auch an Agility-Wettkämpfe. Letztes Jahr sind wir wider Erwarten Schweizer Meister geworden. Mitte März fängt die Saison wieder an.

Hast du Zukunftsträume, die du uns verraten magst?

Ja, wir möchten gerne mal nach Australien reisen. Ich habe dort noch Verwandte, die ich gerne besuchen würde. Der Traum ist momentan noch etwas aufgeschoben, da wir zuerst ein Haus kaufen wollen. Aber irgendwann kriegen wir das dann schon hin.

 

Bei uns arbeiten

 

 

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