Farm to Company

Jede bruucht sy Insel.

01. November 2016 Giacinto

Nach über 3‘000 Kilometern in sieben Monaten geht FARM TO COMPANY, der rollende Hofladen in die Winterpause. Bei grossen Firmen, bei trendigen Märkten, als Bauernturnier-Mobil auf dem Uetliberg oder als Apéro-Truck hat der Oldtimer (Jahrgang 1959) Halt gemacht. Das heisst, er hat etwa genauso viele Kunden glücklich gemacht wie er Kilometer gefahren hat. 

D Tage läng u hektisch.

Unser Blitz. Ein gemütlicher Zeitgenosse. Wer möchte denn mit fast 3 Tonnen Gewicht und nur 58 PS unter der Haube wirklich Vollgas geben? Deshalb waren die Tage und Nächte für die Crew umso hektischer und rastloser. „Unser Opel braucht etwas Anlaufzeit. Einfach losfahren und loslegen geht nicht“, bestätigt Christoph Jost, Chef des rollenden Hofladens. „Blitz hat seine eigenen Launen“, lacht Jost (Jahrgang 1954). „Die Tankanzeige hat schon genauere Zeiten gesehen, der Scheibenwischer fegt seinen eigenen Takt und der Motor heizt die Fahrerkabine auf gut 20 Grad ein. Was im Hochsommer gut 40 Grad Innentemperatur bedeuten kann“, beschreibt der Oldtimer seinen Kollegen. „Aber ihn zu fahren macht einfach nur Spass!“ 

Ich (links) und Christoph Jost vor dem Oldtimer.
Der Herr des Opels, Christoph Jost.

E Wält, wo fasch perfekt isch.

Denn unsere Kunden waren immer in der glücklichen Lage, frische Produkte vom Feld, von unserer Küche oder Bäckerei direkt vor Ort zu kaufen. Seien es Mitarbeiter einer grossen Firma, Kunden eines Einkaufscenters oder auch Besucher an einem Markt. „Leider war die Welt nur fast perfekt. Denn alle Produkte aus unserem Hofladen konnten wir natürlich nicht mitführen. Aber „The Best Of“ konnten wir auf den Opel laden“, erzählt Jost stolz. „Frische Spargeln und Beeren vom Feld, knackige Backwaren aus dem Holzofen, leckere Süssigkeiten von der Jucker-Farm-Konditorei und vieles mehr.“  

Von Wähen über Kürbiskernen und Süssigkeiten - das Best of der Hofläden.
Frisches Brot von unserer Hofbäckerei in Seegräben.

Geng am Puls vor Zyt.

Während den Monaten hat sich der fahrende Hofladen auch in ganz andere Rollen versetzt. Sei es als Teil unseres beliebten Bauernturniers, als Apéro-Truck oder in der kühleren Herbstzeit auch als Coffee-Truck. „Der Opel ist sehr vielseitig einsetzbar. Somit werden wir in der Saison 2017 nicht nur unseren Hofladen auf die Strasse und zu den Menschen bringen, sondern den Blitz auch als schmuckes Begleitfahrzeug für Firmenevents einsetzen, oder als Pop-Up-Laden neue Gebiete unsicher machen“, schwärmt Christoph Jost bereits jetzt. „Unsere Ideen sind vielseitig, offen und ‚geng am Puls vor Zyt‘“. 

Vielseitig einsetzbar unser Opel Blitz.
Guten Winterschlaf alter Knabe!

Nimmsch du my müedi Seel i dy chlyni Hand?

„Die Ladefläche ist geräumt, die Lager gewischt und wir bereit, der alten Opel-Seele ein wenig Ruhe zu gönnen“, so Jost weiter. Bevor der Blitz aber endgültig in das Winternest einzieht, nehmen die Mechaniker den Karren noch in die Hand. „Schliesslich soll für eine glanzvolle Saison 2017 alles bereit sein. Ich selber werde meine Seele noch auf eine Sandinsel legen und die ruhige Zeit geniessen“, schliesst der Opel-Blitz-Chef seine Ausführungen ab.

FARM TO COMPANY
Der rollende Hofladen

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