Kürbissaison erst gestartet

09. November 2015 Valérie

Mit dem Schlachtfest am Sonntag ging offiziell die Kürbissaison zu Ende. Doch eigentlich ist das falsch. Kürbis war und ist seit jeher ein Lagergemüse – super um die kargen Monate im Winter zu überstehen. Gut belüftet und zwischen 10 bis 15 Grad gelagert können Kürbisse mehrere Monate lang im Keller überdauern. Früher war das wichtig, da nicht irgendwelche anderen Gemüse aus woher auch immer in der Welt importiert werden konnten. Zusammen mit Kohl, Kartoffeln und Karotten stand Kürbis mit auf dem Speiseplan. Auch auf jenem der Tiere, die im Winter ansonsten wenig Rohfasern und Vitamine kriegen konnten.

Auf der Speisekarte beginnt die Kürbissaison jetzt eigentlich erst richtig. Die kalten Tage, an denen man sich mit einer Kürbissuppe aufwärmt kommen erst.

Aber warum wird die Kürbissaison schon im November beendet?

Dass die Kürbisse in der Öffentlichkeit nicht mehr so omnipräsent sind hat zwei einfache Gründe:

1. Kürbisse sind frostempfindlich

…deshalb kann man sie im November, wenn die Temperaturen vor allem nachts immer mal wieder unter den Gefrierpunkt wandern, nicht mehr draussen lagern. Im November muss alles geerntet und in der Scheune verstaut sein. Deshalb heisst es auch für die Kürbis-Figuren, Abschied zu nehmen. Es ist uns tatsächlich schon passiert, dass die Kürbisse an den Figuren abgefroren sind.

2. Weihnachten

Im Detailhandel wird das Kürbisangebot massiv zurückgefahren – zugunsten der Weihnachtsartikel. Dabei wäre die Kürbissaison noch lange nicht fertig. Sie hat gerade erst angefangen…

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