Lalü Lalü – Notfallschulung auf dem Hof

31. Mai 2017 Nadine

Ob Feuer, medizinischer Notfall oder Arbeitssicherheit – Vorbereitung und Vorsorge ist alles! Das ist auch das Motto der Notfallschulung der Jucker Farm AG. Jedes Jahr werden die Mitarbeitenden aus allen Bereichen geschult, wie sie im Notfall vorgehen sollen und noch besser; wie Notfälle überhaupt erst vermieden werden können. «Es ist einfacher und günstiger einen Unfall zu vermeiden als die Folgen zu managen», sagt Martin Jucker. 

Medizinischer Notfall

Ab und zu kommt es vor, dass ein Gast oder ein Mitarbeiter medizinische Hilfe benötigt. Sei es wegen Herzproblemen oder es kommt, gerade wenn es so heiss ist wie in den letzten Tagen, zu Kreislaufproblemen. Deshalb müssen die Mitarbeitenden wissen, wie sie mit so einer Situation umgehen sollen. Auf jedem der Höfe hängt ein Defibrillator. Um zu zeigen, wie dieser funktioniert, kamen zwei Rettungssanitäter zu Besuch. Sie zeigten, was zu tun ist, wenn ein Mensch zusammenbricht und z.B. bewusstlos wird. Die Mitarbeitenden konnten Herzmassage, Mund-zu-Mund-Beatmung sowie den Einsatz des Defibrillators üben. Wichtig ist vor allem, sofort die Sanität zu alarmieren. Die können nämlich bereits am Telefon helfen und Anweisungen geben.

Notfallnummer: 144

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die zwei Sanitäter! Von wem könnte man es besser lernen als von den Profis höchstpersönlich? Mehr über sie:

www.regio144.ch

Teamarbeit: Hermassage üben
Am Drücker: Der Defibrillator wird ausgelöst.

Es brennt!

Die Erlebnishöfe bestehen primär aus Holz. Wenn also ein Feuer ausbrechen sollte, kann sich dieses schnell ausbreiten. Martin Jucker ist in der Feuerwehr in Wetzikon und Seegräben und kennt sich mit Feuer bestens aus. Sein wichtigster Tipp: «Ruft bei Feuer immer die Feuerwehr. Wenn das Feuer, bis die Feuerwehr kommt, bereits gelöscht werden konnte, umso besser. Die Feuerwehrleute trinken bestimmt gerne einen kühlen Öpfelmoscht im Hofrestaurant. Immer auf Nummer sicher gehen.»

Feuerwehr: 118

Bei einem Feuer gilt wie bei jedem Notfall folgende Reihenfolge: Leben retten, Tiere retten, Umwelt schützen, Besitz retten.  

Arbeitssicherheit

20% weniger Arbeitsunfälle – das ist das Ziel. Bereits heute ist die Unfallquote auf den Höfen sehr tief. Doch das Gefahrenpotential ist gross; hohe Regale in den Lagerhallen, schwere Geräte wie Traktoren und Gabelstapler, Autos die über den Hof fahren, alte Gebäude, scharfe Messer in der Küche usw. Deshalb ist es essentiell, dass alle Mitarbeitenden mitdenken und helfen die Sicherheit zu verbessern. Hannes Schmutz, unser SiBe, ist verantwortlich für die Arbeitssicherheit auf den Höfen. Ausserdem ist er Feuerwehrinstruktor – da kann fast nichts mehr schiefgehen!

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