Landei und stolz darauf

07. Januar 2017 Valérie

Endlich stellen wir wieder mal ein Gesicht aus dem Jucker Farm Team vor. Diesmal Daniela Schoch, Hofladenchefin auf dem Juckerhof in Seegräben: 

Daniela Schoch schmeisst den Hofladen in Seegräben mit viel Herz, zusammen mit ihrem dreiköpfigen Dreamteam. Die Bauerntochter ist ein Landei wie es im Buche steht. Aufgewachsen auf einem Bauernhof im Fischenthal, zusammen mit drei Schwestern, ist sie sich gewöhnt mit anzupacken. „Ich bin stolz darauf ein Landei zu sein“, sagt sie, „ich hatte eine tolle Kindheit“.

Zusammen mit der „Aurüti-Gang“ hatte sie eine romantische Kindheit mit Hüttenbauen im Wald, Wettrennen mit dem Velo auf dem 4km langen Schulweg, draussen schlafen. Natürlich musste sie auch viel mithelfen auf dem Bauernhof. „Das war nicht immer lustig, vor allem nicht im Sommer, wenn die anderen in die Badi konnten und wir beim Heuen helfen mussten“. Dafür war im Winter weniger los. Und weil sie direkt auf der Skipiste zuhause war, konnte sie dann jeweils nach der Schule noch ab auf die Bretter. 

Seit wann arbeitest du hier?

Seit April 2011. Angefangen habe ich gleichzeitig wie Anita, die auch immer noch im Hofladen arbeitet. Damals waren Hofladen und Hofrestaurant noch nicht getrennt und alles war noch viel kleiner.

Was ist dein Job?

Ich leite den Hofladen in Seegräben. Ich bin verantwortlich für die ganzen Bestellungen von den Hofladenprodukten. Einmal die Woche werden die internen Bestellungen gemacht. Also zum Beispiel bestelle ich Spargeln oder Kürbisse, oder Schüblig von Rafz.

Zudem bin ich verantwortlich für die Arbeitsplanung von unserem vierköpfigen Team. Das steht einmal im Monat an. Oder dann bin ich eben ganz oft auch hinter der Kasse, um Kunden zu bedienen. Auch dazu gehört natürlich Regale aufzufüllen. Oder den Laden umzustellen, und je nach Saison wieder neu einzurichten. Ich muss auch immer „luege dass alles hübsch uusgseht“, das macht mir auch Spass.

Jetzt im Winter haben wir sehr kurze Tage, dafür stehen wir im Herbst jeweils sehr lange im Laden.

 

Wie bist du bei Jucker Farm gelandet?

Gelernt habe ich eigentlich Bäckerin/Konditorin und habe einige Jahre auch auf dem Beruf gearbeitet. Irgendwie wollte ich mich aber neu orientieren und bin per Zufall, nach einer  Zwischenstation in einer Metzgerei, auf das Stelleninserat im Züri Oberländer gestossen.

Gestartet bin ich dann direkt im kalten Wasser als Stellvertreterin von Liz, die damals für die Bestellungen verantwortlich war. Sie ist auch heute noch im Team.

Was magst du an deiner Arbeit am liebsten?

Dass sie so vielseitig ist, und dass wir sehr selbständig arbeiten können. Aber am allermeisten gefällt mir unser Team ;-). Zwischen Vreni, Anita, Liz und mir hat sich eine richtige Freundschaft entwickelt, wir unternehmen regelmässig Dinge auch privat zusammen und haben es immer sehr lustig.

Was nervt dich hier?

Die Unordnung nervt mich schon manchmal. Aber sonst gibt es eigentlich wenig.

Was machst du am liebsten, ausserhalb der Arbeit?

Im Sommer gehe ich gerne Velofahren oder Joggen und im Winter bin ich am liebsten auf der Piste mit meinen Skiern.

Hast du Zukunftsträume, die du uns verraten magst?

Am liebsten hätte ich gerne mal eine eigene Familie mit vielen kleinen Landeiern. :-)

 

Es wäre schön, wenn meine Kinder auch so idyllisch aufwachsen könnten wie ich.

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