Luana - Mademoiselle des Gâteaux

31. Januar 2017 Valérie

Heute stellen wir euch Luana Schwoerer vor. Die sympathische Leiterin unserer Hofkonditorei zaubert mit Leidenschaft wunderbare Hochzeitstorten. Und nicht nur das – als unsere Hofkonditorin liefert sie sogar das Birchermüesli am Morgen.

Aus Aargau. Gubrist, Brütiseller Kreuz, in der Nacht ist kein Verkehr. Ich bin voll der Morgenmensch. Abends um 20 Uhr funktioniere ich nicht mehr.

Seit wann arbeitest du hier?

Im Juni sind es auch schon 2 Jahre. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht! Eingestellt wurde ich als Mitarbeiterin der Hofkonditorei, mit Spezialverantwortung über das Glacé- und Bruchschokoladen-Sortiment. Jetzt bin ich Leiterin der Hofkonditorei, da meine Arbeitskollegin im Mutterschaftsurlaub ist und danach nur noch Teilzeit zurückkommt.

Was ist dein Job?

Wir starten ca. zwischen 2 und 5 Uhr morgens, je nach Saison. Dann machen wir das Zmorgen- und Frühstücksbuffet sowie die Dessertvitrine parat. Alle Kuchen, Wähen und Desserts werden von uns selber gemacht, wie auch das Birchermüesli, der Beerenkompott und der Fruchtsalat. Danach starten wir mit der restlichen Produktion für den nächsten Tag. Darunter sind auch Tortenbestellungen für unsere Hochzeiten und Kindergeburtstage. Zudem beliefern wir unsere Firmenevents mit Desserts. Und dann werden noch Spezialprodukte für den Hofladen produziert, wie z.B. Kuchenmischungen, Guetzli, Himbeermeringues etc. In der Hochsaison gibt das für unser 4-köpfiges Frauenteam (320 Stellenprozente) ganz schön viel zu tun. Als Leiterin habe ich zudem einige Büroaufgaben, wie Bestellungen und Personalplanung und bin verantwortlich für neue Produktentwicklungen. Langweilig wird’s also nicht.

Hast du keine Mühe, so früh morgens aufzustehen?

Nein, sonst hätte ich mir den Job nicht ausgesucht. Ich bin ein Morgenmensch. Abends um 20 Uhr funktioniere ich nicht mehr. Zudem könnte ich nur schon wegen dem Verkehr nicht zu den normalen Bürozeiten hier arbeiten. Ich komme aus dem Aargau und muss durch den Gubrist und das Brüttiseller Kreuz. Die sind tagsüber immer verstopft. Aber nachts komme ich gut durch.

Wie bist du bei Jucker Farm gelandet?

Ich habe mich blind beworben, da ich etwas Neues sehen wollte. Der Aufgabenbereich in der Gastronomie hat mich gereizt. Kennengelernt habe ich den Juckerhof durch meinen vorherigen Arbeitgeber Fabian Rimann Chocolatier aus Wettingen. Wir hatten eine Zusammenarbeit mit dem Juckerhof mit dem Überziehen der Öpfelringli mit Schokolade und mit der Produktion von Bruchschokolade.

 

Was magst du an deiner Arbeit am liebsten?

Am liebsten probiere ich neue Produkte aus, die in die Saison passen. Leider ist nicht immer Zeit dafür. Schön ist auch, dass man mit Konditoreiprodukten die Leute schnell begeistern kann. Jeder mag gern Süsses.

Und toll ist, wenn in krassen Zeiten der Teamgeist funktioniert. Letztes Jahr zum Beispiel hatten wir so einen richtig krassen „Kürbisssonntag“. Das hat richtig „gfägt“, weil trotz dem Ansturm alles funktioniert hat. Nach so einem Tag noch zusammen eins Trinken, ist etwas vom Besten.

Was nervt dich hier?

Die Unordnung. :-) Ich weiss, das sagen alle, aber das nervt mich efffektiv am meisten hier. Und wenn schlechte Laune im Team ist und es nicht läuft. Aber das gehört eben manchmal auch dazu.

Was machst du am liebsten, ausserhalb der Arbeit?

Schlafen :-). Nein, ich geniesse dann die Zeit mit meinem Freund und der Familie und gehe mit dem Hund meiner Eltern spazieren. Wenn ich Zeit habe, koche ich gerne was Feines und probiere gesunde Rezepte aus.

Hast du Zukunftsträume, die du uns verraten magst?

Dieses Jahr stehen 6 Wochen Australien an. Das ist ein Traum, der dieses Jahr in Erfüllung geht. Wir möchten da Tauchen, so lang man das Great Barrier Reef noch anschauen kann.

Und später hätte ich schon gerne Haus, Kinder und einen Hund, oder auch zwei. :-)

 

Willst du auch in unser Team kommen?

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