Mit Boots und Jeans

02. Januar 2018 Valérie

Im Herzen ist Petra Müller ein Cowgirl. Seit 2 Jahren arbeitet die Frohnatur auf dem Bächlihof. Und tut das mit Herzblut. Die Bauerntochter aus Bürg (SG) bei Eschenbach ist quasi mit Cowboy-Stiefeln zur Welt gekommen. Ihre Eltern haben einen Milchwirtschaftsbetrieb und halten auch Muttersauen und Hühner. Und sie sind grosse Country-Fans. Wie auch Petra selber. Zudem ist sie leidenschaftliche Reiterin. Kein Wunder, dass das Country-Weekend, das sie vor einigen Jahren ins Leben gerufen haben, ein voller Erfolg wurde. 

Natürlich war Petra schon mehrmals in Amerika. Mit Boots und Jeans hat sie 2013 6 Monate auf einer Farm gearbeitet und 2016 ist sie 3 Monate mit dem Camper quer durchs Land gereist. Aber auf die Erfüllung des richtig grossen Traums wartet sie noch: Als Cowgirl durch die Prärie reiten.

Ach ja, und noch ein lustiges Detail: Gelernt hat die dynamische junge Frau Restaurationsfachfrau. Auf dem Ricken im Waldegg. Genau da, wo auch unser Chef de Service Roger damals die Lehre gemacht hat.

Lest mehr über unser vielseitiges Cowgirl!

Seit wann arbeitest du hier?

Im Frühling werden es 2 Jahre sein. Ist irgendwie schon schnell gegangen.

Was ist dein Job heute?

Ich bin verantwortlich für den Hofladen-Teil hier auf dem Bächlihof, zusammen mit Ildi. Natürlich bediene ich an der Kasse Restaurant-Gäste. Das lässt sich kaum trennen, da wir ein Mischkonzept fahren, hier auf dem Bächlihof. Das Restaurant und der Laden befinden sich in einem Raum.

Wie bist du bei Jucker Farm gelandet?

Durch Roger und Bettina. Bettina ist eine gute Kollegin von mir. Und Roger habe ich immer mal wieder getroffen. Seine Tante ist die Inhaberin vom Restaurant Waldegg, wo ich die Lehre gemacht habe. Nach der Lehre habe ich etwas Neues gesucht und habe bei Roger und Bettina nachgehakt, wie es da so ist. Und dann habe ich mich einfach mal spontan beworben. Und bin direkt Stv-Hofladenleiterin geworden.  

Was magst du an deiner Arbeit am liebsten?

Am allerliebsten baue ich neue Themenwelten auf. Ich liebe es, die saisonalen Produkte schön zu inszenieren und die Produkte richtig in Szene zu setzen.

Und was hier auch schön ist: Dass man Zeit für die Leute hat. Hier geht es noch etwas ruhiger zu und man hat oft eben den persönlichen Kontakt und Zeit, die Leute individuell zu beraten. Unsere Kunden erwarten das hier bis zu einem gewissen Grad auch. Aber das ist auch schön. Es gibt Raum und Zeit für Wertschätzung, auf beide Seiten.

Was magst du weniger gern?

Manchmal ist es ein bisschen ein Puff. Jeder legt die Sachen dahin, wo er will. Und eine Tendenz hier ist auch, dass hier alle überall reinreden. Das liegt sicher daran, dass die meisten, die hier arbeiten, das mit Herzblut tun.

Was machst du am liebsten ausserhalb der Arbeit?

Reiten. Ich habe ein Pflegepferd, das viel Bewegung braucht. Ausserdem helfe ich viel zuhause auf dem Bauernhof mit. Winter ist meine Lieblingssaison, da bin ich gerne draussen. Auch zum Skifahren.

Hast du Zukunftsträume, die du uns verraten magst?

Ich möchte sicher nochmal nach Amerika, auf eine richtige Ranch arbeiten gehen. So richtig als Cowgirl, das wäre cool.

 

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