Neuer Kürbisrekord?

30. September 2015 Valérie

Letztes Jahr hat Beni Meier als erster Schweizer an den Europameisterschaften im Kürbiswiegen einen neuen Weltrekord aufgestellt. 1054 Kilogramm wog sein Kürbis – über eine Tonne. Ob es ihm an den Schweizer Meisterschaften am 4. Oktober auf dem Bächlihof gelingt, seinen eigenen Rekord zu brechen?

An den letztjährigen Schweizer Meisterschaften im Kürbiswiegen auf dem Bächlihof war die Spannung gross. Schon oft hatte Beni Meier aus Pfungen (ZH) den schwersten Kürbis der Schweiz auf die Waage gebracht. 2014 war es aber erstmals möglich, dass er seinen eigenen Rekord bricht oder sogar einen neuen Weltrekord aufstellt. Weltrekordhalter war bis dahin Tim Mathison aus den USA, dessen Kürbis 922 Kilogramm auf die Waage brachte.

Der angelieferte Koloss war riesig. Ein roter Teppich wurde ausgerollt, der Kürbis wurde ständig von zwei Bodyguards bewacht. Kurzerhand musste das Siegerpodest auf die doppelte Grösse erweitert werden, sonst hätte der Kürbis keinen Platz gehabt. Tatsächlich gelang es Beni Meier, diesen Kürbis zu entthronen – sein Kürbis wog 953,5 kg. Für eine Woche war er Weltmeister – nur um diesen Rekord eine Woche später bei den Europameisterschaften mit einem noch grösseren Kürbis erneut zu toppen. Und diesmal brach er sogar die 1000-Kilo-Marke! Die Sensation war perfekt. Bis dahin wusste in den USA niemand, dass auch die Schweizer grosse Kürbisse züchten können.

Weltrekord erneut möglich?

 

Nun ist die Spannung gross, ob es Beni Meier gelingt, seinen eigenen Rekord erneut zu toppen. Das Jahr war sehr heiss – an sich eine gute Voraussetzung für grosse Kürbisse – aber auch trocken. Und Riesenkürbisse brauchen Unmengen von Wasser. Zumindest in Italien gelang es letzte Woche, einen neuen Landesrekord aufzustellen. 846,5 wiegt der schwerste, italienische Kürbis. Auch in Deutschland wurden an lokalen Meisterschaften diverse Kürbisse mit über 700 Kilo Gewicht gewogen. Es ist also noch alles offen. Beni Meier selber hüllt sich in Schweigen – und das lässt hoffen. „Wenn Beni nichts sagt, werde ich schon mal neugierig“, so Martin Jucker.

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