Neuzuwachs im Hofladen

08. April 2017 Valérie

Endlich stellen wir euch mal jemanden vom Team Spargelhof Rafz vor. Die Rafzer sind sonst eher scheu und mögen nicht so im Rampenlicht stehen. Eine von ihnen hat sich doch getraut. Und das freut uns besonders! Eine ambitionierte junge Dame - Irene Reinhard - ist dieses Jahr neu zum Team gestossen. Sie befindet sich gerade auf dem Weg zur stellvertretenden Hofladenchefin. Ein spannender Posten für die frischgebackene Umweltingenieur-Absolventin.

Irene – das ist eine die kommt, sieht und macht. So macht es im Gespräch zumindest den Eindruck. Man muss ihr die Sachen nicht x-Mal erklären. Einmal reicht. Nach dem Kunstgymi hat die Bauerntochter (ja, nochmal so eine! :-) aus Illnau in Wädenswil an der ZHAW Umweltingenieurin mit der Vertiefung in biologischer Landwirtschaft und Hortikultur gemacht. Sie erhofft sich, bei uns etwas für den elterlichen Hof abgucken zu können, den sie später mal übernehmen möchte.

Wie bist du bei Jucker Farm gelandet?

Ich kannte den Juckerhof von früher. Ich wohne in Illnau, da kommt man fast nicht drumherum. Ich war auf der Suche nach einem Job mit Bezug zur Landwirtschaft. Diese Jobs sind rar. Es gibt höchstens Praktika, meist ohne Aussicht auf Festanstellung. Da war ich froh, etwas Handfestes zu finden. Die Stelle war ausgeschrieben und ich habe mich direkt beworben. Wenn nicht, hätte ich mich wohl ohnehin blind bei Jucker Farm beworben.

Was ist dein Job?

Natürlich stehe ich vor allem im Hofladen an der Kasse, fülle Gestelle auf und schaue, dass die Produkte gut präsentiert sind. Zusätzlich bin ich als Stv. Leiterin eben auch verantwortlich für die Bestellungen und gehe an diverse Hofladensitzungen. Vieles ist noch neu und ich übernehme Schritt für Schritt nun mehr Verantwortung.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am besten?

Es ist ein sehr vielseitiger Job. Es gibt immer etwas Neues. Das Sortiment im Hofladen wechselt ständig. Und wir gehen mit den Jahreszeiten. Das macht sich auch im Laden bemerkbar.

Was nervt dich hier?

Haha, ich bin noch neu, noch ist mir nichts aufgefallen. Es geht manchmal schon etwas drunter und drüber. Manchmal sagt jeder etwas anderes und ich befinde mich im Sandwich zwischen verschiedenen Instanzen. Dann ist es manchmal schwierig abzuschätzen, ob es an mir liegt, oder an der Organisation.

Was machst du am liebsten ausserhalb der Arbeit?

Ich bin unheimlich gerne draussen. Ich verbringe viel Zeit mit meinem Pferd. Das ist sehr arbeitsintensiv, da es jung ist und noch viel Erziehungsarbeit ansteht. Sonst bin ich noch im Turnverein. Allerdings nicht mehr so aktiv wie früher.

Hast du Zukunftsträume, die du uns verraten magst?

Ich würde gern den elterlichen Hof übernehmen und nach meinen Vorstellungen gestalten. Momentan haben wir Milchkühe und Ackerbau und sind IP-zertifiziert. Eventuell würde ich gerne auf Bio-Produktion umstellen.

Ein grosser Kindheitstraum ist letztes Jahr mit dem Kauf meines eigenen Pferds schon in Erfüllung gegangen. Dafür liegen jetzt längere Reisen erstmal nicht mehr drin. Aber diese Entscheidung habe ich bewusst gefällt.

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