Roger - Everybody's Darling

26. März 2017 Valérie

Meet and Greet mit unserem Chef de Service! Zumindest Online. Schon fast 7 Jahre ist der gelernte Servicefachmann bei uns. Kompetent und immer gut gelaunt, ist er einer unserer ganz besonderen Mitarbeiter-Perlen. Er gehört zu den Mitarbeitern, die einfach von jedem geschätzt werden. So en richtig Guete, halt!

Gestartet hat seine Lebensreise zusammen mit seinem Zwillingsbruder und 2 weiteren Geschwistern auf dem Ricken im Kanton St. Gallen inmitten perfekter Landidylle. Der gebürtige Bauernsohn hat seine Servicelehre im Restaurant Waldegg in St. Gallen-Kappel absolviert. Danach war’s Zeit für die grosse Welt, und so zog es Roger in die Stadt. Genauer gesagt ins Restaurant «Elefant» in Witikon. Ein klassisches Speiserestaurant, in dem er 5 Jahre lang zeigen konnte, was er gelernt hat und mit Mitarbeitern aus allen Herren Ländern etwas internationale Luft schnuppern konnte. Parallel dazu hat er noch die Handelsschule abgeschlossen. Er musste allerdings merken, dass er nicht der Typ für eine volle Fünftage-Woche vor dem PC ist und wollte wieder etwas Neues entdecken. Gelandet ist er als Barkeeper beim Seedamm Plaza. Nur an der Bar war aber gar nicht seins und so hat er nach 4 Monaten wieder etwas Neues gesucht und ist bei uns gelandet.

Mehr über den sympathischen Service-Könner im folgenden Interview!

Wie bist du bei Jucker Farm gelandet?

Ich wollte eine Stelle mit mehr Verantwortung, in einem etwas anderen Umfeld, als ich es in den klassischen Gastrobetrieben bisher gesehen hatte. Im Internet habe ich unterschiedliche Firmenwebsites abgeklappert, unter anderem jene von Jucker Farm. Und zufälligerweise war gerade eine Stelle als stellvertretender Chef de Service frei.

Beim Vorstellungsgespräch habe ich dann bei einem Rundgang gesehen, dass hier wirklich vieles anders wäre. Die Infrastruktur war absolut steinzeitlich. Ich dachte erst: «Das machst du nicht ewig!».

Hat dich das nicht abgeschreckt?

Ich komme vom Land, bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Etwas Dreck und Unvollkommenheit schockiert mich vielleicht nicht so leicht, wie jemand anderen. Ja, ich habe mich im vollen Bewusstsein darum, dass das hier eine Herausforderung werden wird, für den Job entschieden. Entscheidend war halt auch, dass das hier wirklich was Anderes war. Und das hatte ich ja gesucht.

Es hat gelebt, die Leute waren herzlich. Man hat gespürt, dass es hier ein cooles Zusammenarbeiten ist. Und natürlich hat mir das Konzept sehr gefallen. Mir macht es nichts aus, drinnen UND draussen zu Arbeiten. Andere Leute schreckt das eher ab. Ich finde es toll. Vor allem im Sommer. Es gibt nichts Schöneres!

Was ist dein Job?

Heute bin ich Chef de Service. Ich bin verantwortlich für die Arbeitsplanung und den Serviceablauf an Firmen- und Privatevents auf beiden Höfen (Bächlihof und Juckerhof). Zudem bin ich verantwortlich für sämtliche Wein- und Getränkebestellungen beider Hofrestaurants. Ich arbeite eng zusammen mit dem Eventteam und dem ChuchiChef, und mache mit den Gästen Weindegustationen. Am Anlass selber koordiniere ich den ganzen Aufbau der Buffets, das Tische decken, die Dekoration, die Bereitstellung der Getränke. Dann briefe ich das Service-Team über den Ablauf des Abends und treffe die Absprachen mit der Küche, wann welche Gänge serviert werden können.

Hast du eine Geschichte aus dem Joballtag, die dir geblieben ist?

Haha, da gibt es viele! Eine schöne Geschichte mit Happy-End ist vielleicht die:

Eine Aushilfe im Service hatte einer Dame im teuren Abendkleid mal den Rotwein angeleert. Die Dame war am Boden zerstört und ist in Tränen ausgebrochen. «Was machen wir jetzt?» war die Frage. Wir haben kurzerhand bei Martin und Beat’s Schwester Brigitte geklingelt, ob sie ein Kleid habe. Prompt durften wir ihren Schrank durchstöbern und ein Kleid für die Dame ausleihen. Natürlich haben wir der Frau die chemische Reinigung für das Malheur bezahlt. Und konnten sie so glücklich machen. Sowas geht nur in einem Familienbetrieb :-).

Mehr Event-Pannen

Was gefällt dir an deiner Arbeit am besten?

Die Abwechslung. Es gibt so viele Arten von Leuten und Festen. Von eher anspruchsvollen Kunden bis hin zu ganz einfachen Leuten. Bei manchen Anlässen ist es so: »chum langsch öpis a chömeds mitem 10er Nötli». Und dann gibt’s wieder 13-stündige Hochzeiten, an denen alles perfekt läuft, wo du hinterher keinen Rappen Trinkgeld siehst.

Die Vielfalt ist es, was es so spannend macht. Und die Unvorhersehbarkeit. Kein Tag ist gleich wie der andere. Du weisst nie so richtig, was dich erwartet.

Zudem kann ich hier sehr selbständig arbeiten.

Was nervt dich hier?

Vieles ist sehr improvisiert. Allerdings kein Vergleich mehr zum Anfang. Es geht immer wieder etwas.

Eine Herausforderung ist sicher auch die unregelmässige Aulastung. In den Wintermonaten läuft eher wenig. Und ich habe Mühe, die Pensen meiner festangestellten Leute auszufüllen. Und dann gibt’s dafür wieder Monate, in denen alle 200% arbeiten könnten. Das ist für die Arbeitsplanung manchmal echt schwierig.

Was machst du am liebsten ausserhalb der Arbeit?

«Ich bin en langwiilige Mänsch!» :-) Nein, im Ernst: Ich mach gerne Sport. Crossfit und in den wärmeren Monaten gehe ich gerne Biken. Und eigentlich steh ich auch gerne auf den Skiern, das passiert nur nicht mehr so oft.

Und ich fahre gerne jedes Jahr 2-3 Wochen an die Wärme, um für den Rest des Jahres aufzutanken. Nächste Woche geht’s nach Florida.

Neuerdings bin ich wieder glücklich vergeben und verbringe natürlich gerne viel Zeit mit meiner neuen Liebe.

Hast du Zukunftsträume, die du uns verraten magst?

Kinder zu haben wäre toll.

Beruflich bin ich sehr glücklich, mir gefällt es sehr gut hier. Mein Ziel ist es, mich hier weiterhin verwirklichen zu können. Vielleicht würde es mich mal reizen, einen eigenen Gastrobetrieb zu führen. Aber das ist bloss eine vage Idee für die ferne Zukunft :-).

Willst du auch in unser Team kommen?

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