Steffis bunte Welt

02. Juli 2017 Valérie

Wenn Steffi reinkommt, geht die Sonne auf. Vielleicht kommt es daher, dass sie als Kind und junge Frau so viel Zeit in Kenia verbracht hat. Zeitweise hat sie sogar da gelebt. Heute ist sie Mami von 2 bezaubernden Mädels und macht sich gerade selbständig als Einrichtungs-Beraterin. Darum verlässt «Frölein Hauptnummer» uns leider per Ende Juli. Zeit für eine kleine Laudatio :-).

Steffi ist ein Menschen-Mensch. Das zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Leben. Gelernt hat sie Hotelfachassistentin. Dann war sie der erste weibliche Concierge im Hilton Zürich. Dann die liebliche Stimme, die am Flughafen verspätete Passagiere sanft zum Ausgang bewegte: «Mr. Cramer leaving for Stockholm is requested to proceed to gate A22 IMMEDIATELY!». Bevor sie zu uns kam, hat sie als Geschäftsleitungsassistentin mitgeholfen, einen neuen Firmenhub in Singapur aufzubauen. Und bei uns hat sie sich erfolgreich für die Lancierung der Kindernachmittage stark gemacht.

Seit wann arbeitest du hier?

Seit April 2011. Schon 6 Jahre! Leider geht die Ära Jucker für mich bald zu Ende. Ich möchte mich meinem eigenen Geschäft "Hygge Home" widmen. Ganz weg bin ich jedoch nicht. Die Kindernachmittage alle 2 Wochen werde ich weiterhin organisieren und durchführen.

Was ist dein Job?

Büro-Gumsle fürs Hofrestaurant. :-) Ich bin die Stimme hinter der Hauptnummer und von der Infoline für’s Selberpflücken. Ich erledige alle administrativen Aufgaben, die in den Restaurant-Bereich fallen, wie zum Beispiel Brunch-Reservationen. Nebenher bin ich für die Organisation und Durchführung der Kindernachmittage zuständig. Das ist mein Baby.

Wie bist du bei Jucker Farm gelandet?

Ich habe Claudia Jörger, die damalige Hofrestichefin, von meinen Kinderwagenspaziergängen im Dorf gekannt. Wir haben uns immer mal wiedergesehen und ich habe ihr gesagt, dass ich nach dem Mutterschaftsurlaub gerne wieder arbeiten gehen würde. Per Zufall war gerade etwas frei im Büro. Es hat grad perfekt gepasst. Ich habe mich davor schon «zuhause» gefühlt auf dem Juckerhof.

Hast du eine lustige Geschichte aus dem Arbeitsalltag?

Da gibt es jede Menge.

Ein älteres Ehepaar hat uns mal auf den Anrufbeantworter gesprochen, ohne es zu merken. Sie haben sich den Kopf zerbrochen, warum der Anruf nicht funktioniert und wir haben alles schön mitgekriegt. In etwa so:

Er: «Ja häsch di richtig Nummere gwählt!?». Sie: «Ja sicher, bi doch kei Schund!». Die Diskussion hat fast in einem Ehekrieg gegipfelt. 1 Jahr später haben sie wieder auf den Telefonbeantworter gesprochen, es hat mich fast verchlöpft vor Lachen, als ich die Stimme wiedererkannt habe.

Was magst du an deiner Arbeit am liebsten?

Den Kontakt mit den Menschen. Und neue Angebote kreieren und ausarbeiten. Ich arbeite gern kreativ und lebendig. Und hier auf dem Juckerhof ist es einfach echt wunderschön. Es ist ein Privileg, hier arbeiten zu können.

Gibt es etwas was du weniger gern machst?

Copy-Paste Arbeiten und standardisierte Arbeiten. Routine ist eh nicht so mein Ding. Ich bin eher der Freestyle-Typ :-).

Was machst du am liebsten ausserhalb der Arbeit?

Hyggen :-). Hygge ist dänisch und bedeutet so etwas Ähnliches wie Gemütlichkeit. Ich liebe es, kreativ zu sein und unser Zuhause zu verschönern. Oft auch mit kleinen Do-It-Yourself-Projekten. Ich habe mittlerweile einen richtigen Fundus an Einrichtungsgegenständen.

Ich glaube mein Hingezogensein zu diesem nordischen «hygge» hat viel mit meiner Kindheit in Afrika zu tun. Es ist das bestechend Einfache, die Freude an der Natur, sich an Kleinem zu erfreuen. Ich bin damals schon viel im Garten herumgestiefelt und habe aus Blümchen Chränzli gemacht und damit unser Zuhause bunter gestaltet :-).

Sonst verbringe ich viel Zeit mit meinen Liebsten. Und ich bin gerne draussen und mache Sport rund ums Wasser. Oft auch mit dem SUP-Board.

Hast du Zukunftsträume, die du uns verraten magst?

Ich wünsche mir von Herzen, dass mein Geschäft «Hygge Home» gut startet und auch längerfristig was wird. Im Moment stecke ich wirklich meine ganze Passion und Energie da rein und es fühlt sich richtig gut an.

Sonst versuche ich, kleine Ideen im Alltag zu verwirklichen. Ich bin ein «Machi»-Typ! Und einige Träume sind auch schön, wenn sie Träume bleiben.

Oft bin ich auch einfach sehr dankbar für alle Träume welche ich bereits erleben und verwirklichen durfte. Ich bin sehr happy mit meinem bunten Leben!

 

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