Wunschlos glückliche Nachteule

22. Januar 2017 Valérie

Und wieder stellen wir jemanden aus dem Team vor. Tonja ist das, was wir uns alle wünschen: Wunschlos glücklich! Dabei war ihr Leben nicht nur lustig. Tonja war schon alles. Oder fast alles.

Eigentlich wollte sie mal Kleinkinderzieherin werden. Das war dann aber doch nichts und es war der Plan, auf Krankenschwester umzusatteln. Nach einem Zwischenjahr als Pflegeassistentin wurde sie überraschend schwanger mit ihrer Tochter. Also macht man etwas Babytaugliches: Schwimmkursleiterin für Babys und Kinder. Das wurde irgendwann langweilig. Sie landete als Allrounderin im Altersheim. Das hatte per Zufall ein neues Restaurant, Tonjas Talent als Gastgeberin wurde entdeckt und man überredete sie zu einer Lehre als Restaurationsfachfrau.

Heute ist Tonja nicht nur Mami von zwei Kindern (12 und 3.5), sondern auch Vollzeit-Tätschmeisterin im Bächlihof‘schen Hofladenrestaurant. Und das alles erledigt sie mit einer beneidenswerten Ruhe.

Seit wann bist du hier?

Vor bald 5 Jahren habe ich im Hofrestaurant in Seegräben gestartet. Auf dem Bächlihof war ich aber auch von Anfang an: 1x die Woche habe ich in Jona ausgeholfen. Dann wurde ich mit meinem 2. Kind schwanger und habe nach dem Mutterschaftsurlaub bei Roger im Eventservice als Aushilfe gearbeitet. Dann ging‘s wieder zurück nach Seegräben, wo ich zusätzlich noch im Büro gearbeitet habe. Nebenher habe ich die Handelsschule absolviert.

Dann wurde ich angefragt, ob ich nicht die stellvertretende Leitung über das Hofrestaurant auf dem Bächlihof übernehmen würde. Das wäre eigentlich nur für 3 Monate gewesen, aber daraus sind nun schon 12 geworden. Und vermutlich werden es noch viele mehr.

Was ist dein Job?

Von Putzfrau, über Bäckerin und „echli Chef alles :-)“.

Ich starte um 7.30. Dann wird erst mal gebacken. Die Wähen und Strudel aus der Hofbäckerei in Seegräben werden aufgebacken. Dann gilt es, die Kaffeemaschine aufzustarten, frisches Brot einzuräumen und alles für unsere Gäste bereit zu machen. Dann bin ich an der Kasse bei unseren Gästen. Mein Job ist es, als Gastgeberin zu fungieren. Gruppen begrüssen und dafür sorgen, dass sie sich wohl fühlen. Und dann sind mein Job auch die Kassenabrechnung, Reservationen und Personalplanung. Es ist sehr vielseitig.

Wie bist du bei Jucker Farm gelandet?

Von Schaffhausen wollte ich zurück nach Uster und brauchte irgendeinen Job. Den Juckerhof kannte ich von früher. Da war ich mit meiner Tochter immer mal wieder. Ich dachte, das ist ein lässiger Betrieb indem es sicher Spass machen würde, zu arbeiten. Und habe mich blind beworben. Eigentlich suchte ich einfach einen Einstiegsjob für einen „8-17 Uhr, Mo-Fr“-Job. Das habe ich zwar heute immer noch nicht, aber es gefällt mir so gut, dass ich hängen geblieben bin.

Was magst du an deiner Arbeit am liebsten?

Alles :-).

Mein Job ist sehr vielseitig, ich mache jeden Tag so viele verschiedene Sachen. Das Team ist cool. Nicht nur die Leute im Restaurant, sondern auch das Küchenteam und die Leute vom Eventservice. Und ich bin gern in Kontakt mit unseren Gästen.

Es gab noch nie einen Tag, an dem nicht gerne zur Arbeit gekommen bin.

Was nervt dich hier?

Also ich bin ja selber auch manchmal chaotisch, aber das Chaos hier ist schon ein Thema. Auch weil immer wieder verschiedene Abteilungen beteiligt sind. Besonders nach Firmenanlässen kommt man besser einfach mal eine Stunde früher, um alles aufzuräumen.

Was machst du am liebsten ausserhalb der Arbeit?

Zeit mit meinen Kindern oder Freunden verbringen.

Und wenn ich mal Zeit für mich habe, dann Lese oder Zeichne ich gerne. Meistens Portraits. Das ist dann meistens so nachts um 1 oder 2. Ich bin eine ziemliche Nachteule :-).

Hast du Zukunftsträume, die du uns verraten magst?

Nein :-).

Ich bin voll zufrieden und ich habe alles was ich brauche. Ich gehe jetzt dann in die Ferien und freue mich darüber. Ich finde mein Leben im Moment perfekt.