Tourismusforum Wallis
Hofleben von Sabrina

Reise ins Wallis

Das dritte Forum des Walliser Tourismus stand ganz im Zeichen der Innovation. Im Zeichen von Euro Schwäche und Strukturwandel, beschäftigt die Vertreter des Walliser Tourismus die Zukunft sehr stark. Im Wallis gehört der Tourismus zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen, und der Kanton blickt auf eine lange Tradition zurück.

NEUE HERAUSFORDERUNGEN

Viele Veränderungen auf der Welt haben aber auch die traditionellen etablierten Geschäftsmodelle ins Wanken gebracht. Innovationen sind gefragter denn je, die digitale Revolution verändert die Vermarktung der Angebote, die Ansprüche der Gäste steigen, die Transparenz von Informationen und einfache Vergleichbarkeit im Web rufen nach neuer Transparenz.

DIE SCHÖNSTEN BERGE DER WELT

Das Wallis hat, mit den Worten von Pierre-Olivier Toumieux, CEO des Ferienresidenz-Anbieters Lagrange aus Frankreich, einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: „Die schönsten Berge der Welt.“ Keine digitale Welt kann diese wegnehmen, aber sie müssen natürlich vernetzt und professionell vermarktet werden.

ZU GUNSTEN DES SCHWEIZER TOURISMUS

Daniel Landolf, Leiter Konzernbereich PostAuto hat in seinem Referat aufgezeigt, wie sich die Flexibilisierung der Mobilität auf die Postautos auswirkt, an welchen Fronten die Gelben zur Zeit welche Tests mit neuen Systemen unternehmen, und wieviele unrentable Linien die Postautos zu Gunsten des Schweizer Tourismus betreiben.

GELEBTE INNOVATION

Das erste Referat nach allen offiziellen Begrüssungen wurde durch Martin Jucker gehalten. Er hat anhand der Geschichte der Jucker Farm aufgezeigt, wie man mit gelebter Innovation, Tatendrang und Risikofreude einen nachhaltigen unternehmerischen Erfolg erarbeiten kann. Der Saal war beeindruckt, was ein Einzelner in einer nicht sehr Tourismus freundlichen Region bewirken kann. Sein Aufruf zum Schluss hat ihm einen Szenenapplaus eingebracht. Er hat die Walliser dazu aufgerufen, nicht nach Staatshilfe zu schreien, sondern das Heft in die Hand zu nehmen und Gäste glücklich zu machen. Der Staat sei dafür da, Rahmenbedingungen zu schaffen, die unternehmerischen Erfolg ermöglichen. Den Rest sollen und wollen die Unternehmer erledigen.

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