CBD Öl auf Kürbiskernbasis
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CBD-Öl auf Kürbiskernbasis

Es ist in aller Munde und irgendwie probieren es immer mehr Menschen aus: CBD-Öl.

Und wie das so ist bei neuen Trends, da muss «der Jucker» auch mitmischen. Konkret heisst das, es gibt jetzt ein CBD-Öl auf Basis von unseren Kürbiskernen. CBD-Öl lässt sich nämlich nicht pur verkaufen, sondern ist immer ein Gemisch von CBD-Öl mit einem Trägeröl. In unserem Fall besteht das Produkt aus 10% CBD-Öl und 90% Trägeröl aus Kürbiskernen.

Zusammen mit der Firma «Swiss Organic Partners (Swopa)», die auch das Produkt «Alpinols» vertreiben, wurde jetzt ein «Jucker’sches» CBD-Öl auf Kürbiskernölbasis produziert. «Wir wollen einfach mal schauen, ob es gekauft wird», sagt Martin Jucker über die auf den ersten Blick etwas quere Idee, «es ist ein Versuch». Der Hanf dafür wächst in einem Gewächshaus in der Nähe von Fribourg.

Beats und Martins neuestes «Baby»

Es ist nämlich so: Roland Meuter, Gründer von «Swopa», ist ein alter Freund von Beat und Martin und hat in den Anfangszeiten der Kürbisausstellung ebenfalls kräftig mitgeholfen.

Anfang letzten Jahres hatte er Beat und Martin als Teilhaber mit ins Boot geholt. «Wir sind gerne dort, wo Zukunft gestaltet wird. Und hier entsteht gerade etwas, das die Zukunft der Gesellschaft mitprägen wird», erklärt Martin Jucker ihr Engagement in der Firma. «Ich bin persönlich ein grosser Fan der Apotheke der Natur. Sie kann die Schulmedizin oft überflüssig machen oder ergänzen», sagt Jucker, «Hanf hat gewaltige Möglichkeiten, nicht nur im medizinischen Bereich. Bei der Produktion entsteht ausser CBD ein Rohstoff, welcher in manchen Bereichen als Erdölersatz verwendet werden kann.»

Nichts für Weedheads

Gewonnen wird das CBD-Öl aus Hanf. Wer jetzt denkt, dass der Konsum von dem Öl einfach eine schickere Variante des Kiffens sei, hat weit gefehlt: «Wir stellen hochwertiges Bio-CBD-Öl aus Schweizer Hanf her. Das Produkt hat nie eine bewusstseinsverändernde Wirkung. Selbst wenn man die ganze Flasche austrinken würde», erklärt Roland Meuter, Produktentwickler bei der Swopa AG. Wer sich primär beduseln will, ist hier an der falschen Adresse.

Jucker erzählt: «Wir erhalten viele Rückmeldungen von Kunden mit chronischen Beschwerden, bei denen die Schulmedizin nicht weitergekommen ist und die jetzt von einer deutlich besseren Lebensqualität sprechen.» Wie zum Beispiel Kundin Miriam, die von dem Alpinols-Öl begeistert ist: «Ich nehme das CBD-Öl jeden Abend. Ich habe dadurch viel weniger Migräne und ich schlafe entspannter. Auch meine Tochter nimmt es täglich gegen ihre Neurodermitis. Es wirkt Wunder, sie hat keine offenen Arme mehr, die jucken».

Auch Jucker selbst nutzt das Öl regelmässig: «Ich nutze das Öl seit rund 1.5 Jahren. Es hilft mir beim Einschlafen, wenn ich aufgewühlt bin», sagt Jucker. Man wisse zwar noch nicht, wie das CBD wirkt. Aber es scheint – glaubt man den Rückmeldungen der bisherigen Kunden – vielen Leuten damit besser zu gehen.

Schluss damit, bevor es angefangen hat?

Doch eine neue Regelung der EU könnte der Idee jetzt einen Strich durch die Rechnung machen. Falls auch CBD Produkte als Betäubungsmittel eingestuft würden, könnte das im schlimmsten Fall bedeuten, dass deren Verkauf in der Schweiz verboten würde.

Wie geht Roland Meuter mit dieser Ungewissheit um? «Das Thema Unsicherheit ist durchaus vorhanden, aber Risiko gehört bekanntlich in allen Unternehmen zum Geschäft. Ich persönlich bin mir sicher, dass am Schluss immer „das Gute“ gewinnt daher mache ich mir keine grossen Sorgen. Wir sind international aufgestellt. Manche Länder sind liberaler, manche restriktiver als die Schweiz. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass CBD weltweit verboten würde. So werden wir uns auf diejenigen Märkte ausrichten, welche CBD wollen», sagt Roland Meuter.

Er habe die Erfahrung gemacht, dass CBD-Produkte gerade in Ländern, welche mit den Gesundheitskosten haushälterischer als die Schweiz umgehen müssen, auf grosses Interesse stossen.

Valérie ist Vollblutautorin des FarmTickers und immer zur Stelle wenn's "brennt". Sie mag schöne Texte und offene Worte. (Zum Portrait).

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