
Gestalterin aus Leidenschaft
Dass Stephi Pfister bei uns ist, ist wieder so ein Glücksfall. Seit Anfang Jahr ist sie im kleinen aber feinen Marketing-Team als Grafikerin tätig. Und das Tüpfelchen auf dem «I»: Sie ist aus der Region! Als Schwiegertochter des in der Region nicht unbekannten Martin Pfister vom Birkenhof in Uster lebt sie auch dort. Denn Stephi ist – trotz ihren jungen Alters – bereits verheiratet und zwar mit dessen Sohn Christian.
Nach der Sek hatte sie damals den gestalterischen Vorkurs gemacht und anschliessend die FMS mit Hauptausrichtung auf Pädagogik. Im letzten Jahr änderte sie den Fokus auf Kommunikation. Nach einem ereignisreichen Zwischenjahr, in dem sie unter anderem in Ägypten und beim Volg landete, absolvierte sie eine dreijährige Lehre als Grafikerin in einer Markenagentur.
Dann ist sie praktisch nahtlos bei uns gelandet. Allerdings arbeitet sie hier aktuell «nur» 60%, die restliche Zeit füllt sie mit projektbezogenen Arbeiten für ihren ehemaligen Lehrbetrieb und dem Aufbau einer eigenen Firma, zusammen mit ihrem Mann «Chrigi»: www.formatpfister.ch bietet Arbeiten im Bereich Film, Grafik und Fotografie.
Was Stephi sonst noch bewegt, lest ihr im Interview:
SEIT WANN ARBEITEST DU HIER?
Seit Januar diesen Jahres.
WAS IST DEIN JOB?
Ich bin zuständig für sämtliche grafische Arbeiten bei Jucker Farm wie zum Beispiel die Gestaltung von Drucksachen wie Etiketten, Tafeln, Dokumente, Verpackungen, Flyer etc. Und für das Fotografieren von Produkten oder aktuellen Themen. Zudem liegt die Einhaltung und Weiterentwicklung des Corporate Designs in meinem Verantwortungsbereich. Darüber hinaus übernehme ich weitere Arbeiten im Kommunikationsteam.
Was machst du am liebsten davon?
Bisher hat mir die Neukonzeption der Hofbeschriftung am besten gefallen. Die ganze Signaletik für alle vier Höfe komplett neu zu denken und den Aussenbereich so aktiv mitzugestalten, das war toll. Und das Fotografieren und illustrative Arbeiten, also Zeichnen, das mache ich auch sehr gerne.
WAS GEFÄLLT DIR HIER?
Dass es schnell vorwärts geht und nicht alles noch x-fach abgesegnet sein muss oder hundertmal hinterfragt wird. Nach einem Beschluss wird gleich umgesetzt. Dann sieht man ziemlich schnell auch das Endergebnis. Allerdings ist das natürlich auch eine Dynamik, die anstrengend sein kann.
Toll zum Arbeiten ist hier, dass ich hier sehr viele Freiheiten in der Umsetzung habe. Ich bin sehr flexibel in der Arbeitseinteilung und kann mich aktiv einbringen. Hier wird mir ein grosses Vertrauen in meine Fähigkeiten entgegengebracht. Ausserdem funktioniert unser Team gut und dass Homeoffice ohne Probleme möglich ist, ist auch toll.
Und natürlich ist die Philosophie des Unternehmens, hinter der ich voll stehen kann. Das war im Agenturleben manchmal anders, da muss man halt auch für Unternehmen arbeiten, deren Philosophie einem nicht zu 100% entsprechen.
WAS MAGST DU WENIGER GERN AN DEINER ARBEIT?
Der Nachteil ist, dass es nicht ganz so kreativ ist, wie ich es von der Agenturseite her kenne. Vom Gestalterischen her ist es halt manchmal eintönig, immer wieder das gleiche CI umzusetzen. Es ist sehr breit, aber halt nicht so tief.
Was ist dein Lieblings-Jucker-Produkt?
Am liebsten stelle ich mir ein feines Müsli vom Zmorge-Buffet im Hofrestaurant zusammen. Die Auswahl ist so vielfältig und am Schluss kommt noch etwas Crisp oben drauf… Mhmmm!
WAS MACHST DU AM LIEBSTEN AUSSERHALB DER ARBEIT? Hast du Hobbys?
Ich räume gerne auf 😉. Ja, wirklich! Ich verstehe das als gestalterische Aufgabe. Neu einrichten, das mache ich gern. Allgemein versuche ich, meine Umgebung zu gestalten. Und bei uns auf dem Bauernhof gibt es viele Räume und somit auch viel Gestaltungsraum. Nicht zuletzt auch im Garten. Die Herausforderung dabei ist es, das Schöne mit dem Praktischen zu verbinden und aus jedem Raum das Optimum herauszuholen. Mein Beruf ist mein Hobby. Gestaltung ist einfach mein Ding.
Ansonsten bin ich aber auch sehr gerne mit Menschen unterwegs, unter anderem mit Kindern. Ich habe auch ein Gottenmeitli, mit dem ich gerne und oft Zeit verbringe.
HAST DU ZUKUNFTSTRÄUME, DIE DU UNS VERRATEN MAGST?
Aktuell sind wir immer wieder mal mit der Übernahme des Birkenhofs beschäftigt. Das wird wohl in ca. 4 Jahren der Fall sein. Chrigi, sein Bruder Andreas und ich fangen an uns Gedanken zu machen, wie wir den Birkenhof in Zukunft gestalten möchten. Wir probieren viele neue Kulturen aus, um rauszufinden, wie das Betriebskonzept aussehen könnte.
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