Halloweenkürbis

Buh! Halloween steht vor der Tür!

27. Oktober 2016 Nadine

Am 31. Oktober ist es wieder soweit und die Geister und Gespenster, die Zombies und Vampire sowie weitere gruselige Gestalten steigen empor, um unschuldige Menschen zu erschrecken. Der geschnitzte Kürbis gehört hier natürlich auch dazu und bringt uns zu den Ursprüngen von Halloween.

Die Geschichte von Halloween

Der Begriff „Halloween“ kommt von „All Hallows Eve“, also der Abend vor dem christlichen Fest Allerheiligen. Christen gedenken an Allerheiligen den Seelen ihrer Verstorbenen und jenen die im Fegefeuer leiden.

Allerdings ist der Ursprung von Halloween nicht unbedingt christlich. Es gibt einen alten keltischen Brauch, der das Sommerende und den Einzug des Viehs zurück in die Ställe feiert. Man sagte, dass dann auch die Seelen der Toten zu ihren ehemaligen Häusern zurückkehrten. Mit grossen Feuern und Verkleidungen versuchten die Kelten die Geister zu vertreiben. 

Fleissig wird geschnitzt...
Eine gruseliger als die andere!

Jack O und seine Laterne

Der Brauch der geschnitzten Laternen kommt aus dem katholischen Teil von Irland. Laut einer Sage lebte einst ein Bösewicht namens Jack Oldfield – oder kurz Jack O. Der Teufel ging einer List von Jack O auf den Leim und wurde von ihm eingesperrt. Jack O liess ihn erst wieder frei, als der Teufel ihm versprach, dass er ihn nicht holen würde. Als Jack O viele Jahre später starb, kam er jedoch nicht durch das Himmelstor, weil er zu Lebzeiten nicht gerade ein Musterbürger war. Vor dem Höllentor schickte ihn der Teufel ebenfalls weg, aufgrund ihrer Vereinbarung. Jack O musste den ganzen dunkeln Weg zurückgehen. Da der Teufel Mitleid hatte, schenkte er ihm eine glühende Kohle aus dem Höllenfeuer. Jack O steckte die Kohle in eine ausgehölte Rübe und konnte so in der Dunkelheit sehen. Seither wandelt er an Halloween mit seiner Laterne umher.

Durch die Auswanderung der Iren nach Amerika, nahmen sie ihre Bräuche mit und bauten sie weiter aus. In den USA nahm Halloween das heute bekannte Ausmass an. Da es in den USA viele Kürbisse gab, höhlte man diese statt der Rüben aus. Die geschnitzten Fratzen sollen die bösen Geister abschrecken. 

In allen Grössen, Formen und Farben - der Halloweenkürbis.
Ab 7.5 Kg kostet er nur noch 15 Franken.

Kann man den Halloweenkürbis essen?

Der klassische Halloweenkürbis eignet sich perfekt zum Schnitzen. Die Form ist ideal und die Kerne lassen sich gut entfernen. Er ist auch essbar, es ist jedoch nicht unbedingt zu empfehlen. Der Geschmack ist relativ fad. Kombiniert mit einer anderen Kürbissorte, z.B. dem Orangen Knirps, entsteht jedoch eine ganz ordentliche Kürbissuppe. Martin Jucker erklärt bei Farmy.ch, welcher Kürbis sich für welche Verwendung am besten eignet.

Auf unseren Höfen können jetzt Halloween-Kürbisse gekauft werden. Wir haben sie in allen Grössen und Formen im Verkauf. Ab einem Gewicht von 7.5 Kg kosten die Prachtstücke nur 15 Franken. Happy Halloween!

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