Alisa Kaefer
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Die Frau aller Ausstellungen

Alisa’s Reise ist eine spannende. Geboren ist sie nämlich auf der anderen Seite des Atlantiks in Rochester im Staat New York. Als sie 1 Jahr alt war, kam sie mit ihren Eltern wieder zurück nach Deutschland und ist in einem 500-Seelen-Dorf gross geworden. So richtig wie ein Dorfkind. Ihre Oma, die nur 3 Häuser entfernt gelebt hat, hatte Hühner, Schweine und Katzen. Für Alisa war es normal, dass ein Huhn auch mal im Suppentopf landete. Ihre Kindheit auf dem Land war wohl das, was sie zu der Person hat werden lassen, die sie heute ist: Eine Frau, die gerne anpackt.

Nach dem Abi hat sie in Heidelberg Marktforschung und VWL studiert. «Also genau das, was ich heute bei Jucker mache», sagt sie mit einem Augenzwinkern. Auch für sie ist der Job bei Jucker Farm der erste nach ihrem Studium. Seit 2016 rockt sie die Ausstellungen der Jucker Farm AG, die in diversen europäischen Ländern jedes Jahr stattfinden.

 

SEIT WANN ARBEITEST DU FÜR JUCKER FARM?

Fest dabei bin ich seit der Kürbissaison 2016. Davor habe ich aber bereits drei Jahre lang als Studentin immer in den Semesterferien an den Kürbisausstellungen, meistens bei jener im Blüba in Ludwigsburg gejobbt.

WAS IST DEIN JOB HEUTE?

Ich mache alles rund um unsere Naturkunstausstellungen. Egal ob Frühjahrausstellung, Sandausstellung oder im Herbst die etlichen Kürbisausstellungen. Wenn es um deren Organisation geht, bin ich gefragt. Ich koordiniere Auf- und Abbau, das Personal, Transporte und Termine der Ausstellungen. Außerdem sorge ich zusammen mit Stefan Hinner und unseren Kürbisbauern dafür, dass wir im Herbst genügend und vor allem die richtigen Kürbisse haben, um die Figuren behängen zu können.

WIE BIST DU BEI JUCKER FARM GELANDET?

Wie sagt Stefan Hinner immer so schön: Alisa ist für mich die einzige Person für die Kürbisse von klein auf etwas völlig Normales sind. Das liegt wohl daran, dass ich bereits mit 5 Jahren bei unserem heutigen Kürbisproduzenten Jens Eisenmann auf dem Hof herum gehüpft bin. Und so musste ich ja früher oder später bei Jucker Farm landen. Tatsächlich war es damals einfach so, dass ich ein Praktikum für mein Studium gebraucht habe und danach einfach geblieben bin.

WAS GEFÄLLT DIR HIER?

Die Freiheit die einem bei seiner Arbeit gelassen wird. Eigentlich muss ich mich nur einmal im Jahr bei den Juckers für meine Arbeit verantworten und so lange alles läuft ist das absolute Vertrauen da, dass man es schon «richtig» macht.

Außerdem liebe ich es, kreativ zu sein, was auch jedes Jahr aufs Neue gegeben ist, z.B. beim Finden des neuen Ausstellungsthemas.

WAS MAGST DU WENIGER GERN AN DEINER ARBEIT?

Das Chaos :-). So sehr ich die Freiheiten bei meiner Arbeit liebe, manchmal wünschte ich mir ein bisschen mehr Struktur.

Außerdem wünsche ich mir manchmal eine bessere Kommunikation zwischen unserem Team in Deutschland und dem Team in der Schweiz. Ich denke, dass wir so viel gute und positive Energie an beiden Standorten haben und der Austausch viel zu wenig stattfindet.

WAS IST DEIN LIEBLINGSGEMÜSE ODER -OBST?

Das ist schwer zu sagen… Alle roten Früchte ziehen mich magisch an.

Was ich durch Jucker kennen und lieben gelernt habe sind die vielen verschiedenen Kohl- und Krautsorten. Die optimale Abwechslung für den Winter =).

WAS MACHST DU AM LIEBSTEN AUSSERHALB DER ARBEIT?

Ich bin ein absoluter Naturmensch. Draußen sein, wandern gehen, mich um meine Hühner und meine Katze kümmern: Solche Sachen machen mir einfach Spass. Außerdem spiele ich 2-3 mal die Woche Tennis, was vor allem im Herbst mein Ausgleich ist. Ohne diesen Sport würde ich die stressige Saison glaube ich nicht überstehen. In den Wintermonaten, wenn ich wieder mehr Zeit habe, liebe ich es aber auch zu backen, da gibt es dann eigentlich nur noch eigenes Brot und viele leckere Kuchen =).

HAST DU ZUKUNFTSTRÄUME, DIE DU UNS VERRATEN MAGST?

Da ich ja die amerikanische Staatsbürgerschaft habe, fühle ich mich irgendwie trotzdem noch mit Amerika verbunden, auch wenn ich komplett in Deutschland grossgeworden bin. Manchmal träume ich davon die Kürbisausstellung nach Amerika zu bringen und etwas ganz Grosses dort drüben aufzuziehen. Mal schauen vielleicht sind wir ja irgendwann mal so weit.

Valérie ist Vollblutautorin des FarmTickers und immer zur Stelle wenn's "brennt". Sie mag schöne Texte und offene Worte. (Zum Portrait).

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