Aronia aus Eigenanbau

21. November 2017 Valérie

Sie ist in aller Munde.

Naja, vielleicht haben Sie die Beere noch nicht gegessen, aber mindestens schon davon gehört oder darüber geredet. Die Aronia-Beere soll DER Superfood schlechthin sein. Und das beste ist: Sie gedeiht hervorragend in unseren Breitengraden. Anders bekannt ist sie auch unter dem Namen Apfelbeere.

Und weil wir nicht wollen, dass irgendjemand zu kurz kommt, haben wir kurzerhand entschieden, diese Superbeere auch anzubauen. Letzte Woche ist die erste Aronia-Ernte in unseren Hofläden eingetroffen. Die Beeren können ab sofort in tiefgekühlten 250gr-Portionen gekauft werden.

Warum ist die so gesund?

Gemäss einer Sendung im Puls enthalten 100 g Aronia 1480 mg Anthocyane und 664 mg oligomere Procyanidine. Das sind 2 bzw. 2,5 Mal mehr, als von diesen Stoffen in den Heidelbeeren enthalten ist.

Scheinbar wurde Aronia schon von nordamerikanischen Indianern und in der russischen Volksmedizin als Heilpflanze benutzt. Sie soll entzündungshemmend und blutdrucksenkend wirken und hilft dem Immunsystem.

Sieht aus wie Heidelbeeren, sind aber keine.
Vorerst gibt's die Aronia bei uns tiefgekühlt.

WIE ESSEN?

Gute Frage! Der einzige Nachteil von Aronia ist nämlich, dass sie ziemlich bitter und sauer schmeckt. Roh ist sie kein besonderer Genuss. Aber getrocknet im Müsli, mit Schokolade überzogen, im Gebäck, oder als Saft schmeckt sie sehr lecker. Insbesondere die Kombi mit Apfelsaft soll sehr schmackhaft sein.

Natürlich bringen wir auch hier möglichst bald ein Aronia-Rezept. Bis dahin müsst ihr euch mit diesen Infos begnügen.

TIPPS VOM ARONIA-EXPERTEN (SWR)