
Von Flims ins Züri Oberland
((überarbeitete Version Januar 2026))
Aufgewachsen ist Miri im Bünderland, in Flims. So richtig auf der Alp, «wie’s Heidi», wie sie selber sagt. Ihre Eltern führten ein Bergrestaurant, die «Foppa». Von da aus fuhr sie jeweils mit den Skiern in die Schule ins Dorf.
Noch heute ist sie verbunden mit ihrem Heimatort und fährt regelmässig ihre Freunde besuchen. Doch wie sie als junge Bündnerin hier im Züri Oberland gelandet ist, erfahrt ihr im folgenden Interview:
SEIT WANN ARBEITEST DU HIER?
Puh! Schon ewig! Angefangen habe ich im Juli 2007.
WAS IST DEIN JOB HEUTE?
Haha, ich habe jetzt dann etwa alle Stationen durch. Gestartet war ich im Service an Firmenevents und Hochzeiten, dann arbeitete ich im Hofrestaurant an der Kasse, dann war ich 3 Jahre im Aussendienst für Gruppen und Events zuständig, jetzt bin ich wieder zurück in der Gastronomie. Mein offizieller Jobbeschrieb ist stellvertretende Leitung Erlebnisgastronomie. Ich arbeite 100% (also eigentlich sind es eher 140% 😉 ) und mache alles, was im Büro anfällt. Ausserdem bin ich verantwortlich für die Mitarbeitenden in der Erlebnisgastronomie. Wenn mal Not am Mann ist, helfe ich auch im Hofrestaurant hinter der Kasse aus.
WIE BIST DU BEI JUCKER FARM GELANDET?
Eigentlich hatte ich das KV im Hotel gemacht und eine Kochzusatzlehre. Dann habe ich in Zermatt 4 Jahre lang Saison gemacht und bin als Mama ins Zürcher Oberland gekommen. Da habe ich dann für eine englische Schule das Büro und die Buchhaltung übernommen. Mit dieser Schule waren wir mit einer englischsprachigen Spielgruppe einen Morgen pro Woche auf dem Juckerhof.
Irgendwann hat sich die Schule dann aufgelöst und ich habe den damaligen Chef-de-Service Hichem gefragt, ob er einen Job für mich hätte. So bin ich dann im Eventservice gelandet.
WAS GEFÄLLT DIR HIER?
Die Vielseitigkeit und die Abwechslung. Wir treffen hier viele verschiedene Gäste an, das ist spannend. Gerne habe ich auch, dass es manchmal richtig «abgeht». Wenn’s «reblet» arbeite ich am liebsten.
Ausserdem haben wir es cool im Team, auch wenn hier ganz viele verschiedene Typen und Persönlichkeiten arbeiten. Das Miteinander funktioniert gut. Ich fühle mich einfach wohl hier.
WAS MAGST DU WENIGER GERN AN DEINER ARBEIT?
Der Stress an sich macht mir nichts aus. Nur wenn die Gäste nicht mehr cool bleiben und sich um die Reihenfolge in der Kolonne streiten oder um andere Kleinigkeiten ein Drama veranstalten.
WAS MACHST DU AM LIEBSTEN AUSSERHALB DER ARBEIT?
Zeit mit der Familie und mit Freunden verbringen. Ausserdem gehe ich gerne mit dem Hund am See oder im Wald spazieren. Und ich gehe gerne an Hockey Matches. Ich komme aus einer Hockey-Familie. Viele haben selbst gespielt oder spielen immer noch. Der Sohn meines Cousins ist jetzt bei den Rapperswil-Jona Lakers.
HAST DU ZUKUNFTSTRÄUME, DIE DU UNS VERRATEN MAGST?
Wenn meine jüngste Tochter gross ist, würde ich gerne mal für längere Zeit nach Amerika und dort leben. Wir waren schon einige Male da, und es gefällt mir einfach. Es würde mich wundernehmen, wie es ist, wirklich dort zu leben. Nicht für immer, aber für einige Monate.







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