Von Flims ins Züri Oberland

06. April 2018 Valérie

Aufgewachsen ist Miri im Bünderland, in Flims. So richtig auf der Alp, «wie’s Heidi», wie sie selber sagt. Ihre Eltern führten ein Bergrestaurant, die «Foppa». Von da aus fuhr sie jeweils mit den Skiern in die Schule ins Dorf.

Noch heute ist sie verbunden mit ihrem Heimatort und fährt regelmässig ihre Freunde besuchen. Doch wie sie als junge Bündnerin hier im Züri Oberland gelandet ist, erfahrt ihr im folgenden Interview:

Seit wann arbeitest du hier?

Schon 11 Jahre! Angefangen habe ich im Juli 2007.

Was ist dein Job heute?

Heute arbeite ich im Hofrestaurant an der Kasse, ca. 20%. Davor habe ich 6 Jahre an unseren Firmenevents und Hochzeiten serviert. Dazwischen habe ich auch beides parallel gemacht. Für mich ist das eine coole Abwechslung zum Mamaleben zuhause.

Wie bist du bei Jucker Farm gelandet?

Eigentlich hatte ich das KV im Hotel gemacht und eine Kochzusatzlehre. Dann habe ich in Zermatt 4 Jahre lang Saison gemacht und bin als Mama ins Zürcher Oberland gekommen. Da habe ich dann für eine englische Schule das Büro und die Buchhaltung übernommen. Mit dieser Schule waren wir mit einer englischsprachigen Spielgruppe einen Morgen pro Woche auf dem Juckerhof.

Irgendwann hat sich die Schule dann aufgelöst und ich habe den damaligen Chef-de-Service Hichem gefragt, ob er einen Job für mich hätte. So bin ich dann im Eventservice gelandet.

Was gefällt dir hier?

Die Vielseitigkeit und die Abwechslung. Wir treffen hier viele verschiedene Gäste an, das ist spannend. Gerne habe ich auch, dass es manchmal richtig «abgeht». Wenn’s «reblet» arbeite ich am liebsten.

Ausserdem haben wir es cool im Team, auch wenn hier ganz viele verschiedene Typen und Persönlichkeiten arbeiten. Das Miteinander funktioniert gut. Ich fühle mich einfach wohl hier. 

Was magst du weniger gern an deiner Arbeit?

Der Stress an sich macht mir nichts aus. Nur wenn die Gäste nicht mehr cool bleiben und sich um die Reihenfolge in der Kolonne streiten oder um andere Kleinigkeiten ein Drama veranstalten.

Was machst du am liebsten ausserhalb der Arbeit?

Schlafen. :-)

Nein, Spass beiseite: Zeit mit der Familie, Freunden und dem Hund verbringen. Das ist es eigentlich.

Hast du Zukunftsträume, die du uns verraten magst?

Wenn meine jüngste Tochter gross ist, würde ich gerne mal für längere Zeit nach Amerika und dort leben. Wir waren schon einige Male da, und es gefällt mir einfach. Es würde mich wundernehmen, wie es ist, wirklich dort zu leben.

 

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