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Herrin im Kürbis-Shop

Noch ein Gesicht aus unserem Team in Deutschland: Tanja schmeisst jedes Jahr während der Naturkunstausstellungen den Kürbisshop im Blühenden Barock in Ludwigsburg (DE).

Eigentlich hatte sie mal – vor vielen, vielen Jahren – die Lehre als Bürokauffrau bei der Sparkasse absolviert. Danach war sie 15 Jahre im Marketing bei der Gesundheitskasse. Dann kam ihr Sohn auf die Welt. Nach ihrem Erziehungsurlaub ist sie dann bei der Kürbisausstellung eingestiegen und seither nicht mehr davon losgekommen. Das Kürbis-Virus hat auch sie gepackt.

Dass sie immer noch an der «Kürbi» arbeitet, ist ein gutes Zeichen, denn Tanja macht einen Job nur, solange er ihr Spass macht. «Wenn es mir irgendwann nicht mehr gefallen sollte, dann müsste ich was ändern. Ich habe immer mit viel Lust gearbeitet, das ist eine Überzeugung von mir», sagte sie mir im Interview am Telefon.

Heute ist sie für den Einkauf der Produkte im Kürbisshop und für die Personalplanung zuständig. Lasst uns ihr ein paar Fragen stellen:

Wie bist du bei der Kürbisausstellung gelandet?

Wie so viele: Über den Stefan Hinner. Ich kenne Stefan schon seit 35 Jahren. Meine Schwester Steffi (die auch an der Kürbi arbeitet) ist mit ihm zur Schule gegangen.

SEIT WANN bist du dabei?

Seit 2008. Angefangen habe ich mit zwei Tagen die Woche und habe erstmal zwei Jahre lang in der Kürbisgastronomie gearbeitet. Dann war ich einige Zeit im Kürbisshop an der Kasse und seit nun 4 Jahren bin ich verantwortliche Kürbisladenchefin.

Wie sieht dein Job als Kürbisladen-Chefin aus?

Der Grossteil meines Jobs besteht in den Bestellungen der Lebensmittel, Dekoartikel und Bücher für den Kürbisshop. Und dann bin ich natürlich auch für die Personalplanung zuständig.

Um uns für den Einkauf inspirieren zu lassen – insbesondere für die Dekoartikel – besuchen wir immer mal wieder Messen. Da kriegen wir neue Inspirationen für tolle Produkte. Ich versuche, jedes Jahr irgendetwas Neues dazuzunehmen, damit es nicht langweilig wird.

Mein Haupteinsatz ist im Wesentlichen während der Saison. Die beginnt mit der Frühjahrsausstellung im März und dauert dann bis zum Ende der Kürbisausstellung im November. Es ist kein Vollzeitjob. Im Winter hab’ ich Pause. Nur ab und an besuchen wir auch Messen, um die Kürbisausstellung bekannt zu machen, da gehe ich auch meistens mit. Zudem arbeite ich noch in der Firma meines Papas.

WAS GEFÄLLT DIR HIER?

Dass ich sehr flexibel sein kann und vieles frei entscheiden darf. Und die Mitarbeiter*innen hier sind alles nette Leute.

WAS GEFÄLLT DIR NICHT SO?

Es gibt nichts, was mich massgeblich stört. Sonst würde ich versuchen, was daran zu ändern.

Was ist dein Lieblings-Produkt?

Ich liebe ja die Dekoartikel. Das ist meine grosse Leidenschaft. Zudem sind sie in der Handhabung einfach, weil sie kein Ablaufdatum haben.

WAS MACHST DU AM LIEBSTEN AUSSERHALB DER ARBEIT?

Seit 25 Jahren mache ich Aerobic. Und im Winter geh ich gern Skilaufen.

Ausserdem liebe ich Städtereisen. Wenn kein Corona ist, versuchen wir einmal im Jahr eine Städtereise zu machen. Meine Lieblingsstädte sind New York und Sydney.

Und welche Stadt besuchst du als nächste, wenn’s wieder geht?

Stockholm oder Amsterdam.

 

Vielen Dank, Tanja, dass wir dich kennenlernen durften! 😊

Valérie ist Vollblutautorin des FarmTickers und immer zur Stelle wenn's "brennt". Sie mag schöne Texte und offene Worte. (Zum Portrait).

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