Bauarbeiten Manufaktur Baechlihof
Hofleben von Valérie

Platz für die Manufaktur

In den letzten Jahren haben wir uns verstärkt fokussiert auf die Herstellung eigener Produkte.

Eigene Produkte, «so wie sie s’Grosi gemacht hat», aus eigenen Rohstoffen. Gemacht haben wir diese in der HofManufaktur auf dem Bächlihof. Verkauft werden die wieder bei uns in den Hofläden, online auf farmy.ch oder aber in ausgewählten Coop-Filialen, die Freude an unseren Produkten vom Bauernhof gefunden haben.

Viel zu eng

Die besagte «HofManufaktur» war im Prinzip die Küche hinter dem Eventraum «Heugade», die ausserhalb von den Events kaum genutzt wurde. Hier wurden auf engstem Raum Apfelringli und Erdbeeren getrocknet, Confi und Sirup gekocht, Guetsli verpackt und Meringues drappiert und getrocknet.

Pirouettendrehend, mit einem Körperbewusstsein, wie wenn man in der U-Bahn Tokyos unterwegs ist. Und da wir immer mehr hofeigene Produkte herstellen wollen (in der Pipeline sind diverse Guetsli, Tees, getrocknete Kräuter, ja sogar Tierfutter war mal eine Idee), bestand hier dringend Handlungsbedarf. Die Vorbereitungs-Arbeiten haben schon seit Wochen begonnen, jetzt ging es am Montag so richtig los.

Neuerungen in der 1. Etappe

In einem ersten Schritt werden das Hofrestaurant-Gebäude und das Heugade-Gebäude überdacht und mit einem neuen Boden versehen. Unsere Küchen- und Service-Mitarbeiter werden so nicht mehr verregnet, wenn sie zwischen Küche und Kühler pendeln. Lästige Stolperfallen auf dem unebenen Boden, die so manchen Teller auf dem Gewissen haben, werden beseitigt. Zudem wird der Weg zum WC für unsere Gäste grösstenteils gedeckt sein.

Nicht sichtbare Änderungen betreffen die Erneuerung diverser Abwasserleitungen, ein Fettabscheider wird eingebaut und das gesamte Geschirr- und Abfall-Sortiersystem neu strukturiert. All das sollte bis Mitte August abgeschlossen sein.

Neue Infrastruktur

In einem zweiten Schritt wird in den Räumlichkeiten hinter dem Heugade um- und ausgebaut. Neue Trocken- Kühl- und Staubfreiräume, eine neue Geschirrspülerei, ein neuer, leistungsfähiger Schockkühler, eine neue Logistik-Kühlzelle, und ein neuer zusätzlicher Kühlraum nur für die Küche werden eingebaut. Insgesamt erhält die Hofmanufaktur mehr Platz.

Was bedeutet das für die Hofbesucher?

Die Besucher sollten ausser dem Baulärm nicht viel mitkriegen. Ab der ersten Etappe sowieso nicht mehr. Die Manufaktur bleibt weiterhin funktionstüchtig. Unsere Mitarbeiter haben allerdings in dieser Zeit deutlich weitere Laufwege als sonst.

Wenn das alles durch ist, wird dann noch im Inneren des Hofrestaurants optimiert. Das allerdings alles nach der Kürbissaison.

Valérie ist Vollblutautorin des FarmTickers und immer zur Stelle wenns "brennt". Die Medienwissenschaftlerin hat vor der Geburt ihres zweiten Kindes das Kommunikationsteam von Jucker Farm geleitet.

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