Wildbiene Rote Mauerbiene (osmia Bicornis)
Feldbericht von Valérie

Wild, natürlich und nachhaltig

Wildbienen behandeln wir wie VIPs – sie helfen uns beim Bestäuben unserer Obstanlagen. Ohne sie gäbe es keine Chriesi, Äpfel oder Zwetschgen. Die Bienen-Pioniere von Wildbiene + Partner (wildbieneundpartner.ch) sind bei uns auf dem Juckerhof vorbeigekommen, um uns die fleissigen Helfer als ersten Bauernhof im Züri Oberland zu übergeben. Das macht uns stolz. Manch einer wird sich jetzt fragen:

WARUM WILDBIENEN UND KEINE „NORMALEN BIENEN“?

Da es immer weniger Honigbienen gibt, die Obst bestäuben, sind wir schon länger auf zusätzliche Hilfe angewiesen. Usus ist es auch in anderen Betrieben schon länger, Hummeln einzusetzen. Sie sind nicht so temperaturempfindlich wie die Honigbienen.

Aber sie haben einen Nachteil: Zucht-Hummeln sind eine türkische Gattung, die in einer Box angeliefert kommen, aus der die Königin nicht raus kann. Nur die Arbeiterinnen werden ins Freie gelassen, um zu verhindern, dass sich diese Sorte bei uns verbreitet. Keine sehr schöne Situation.

Copy Of Mauerbiene Beim Lehmabbau

Mauerbienen beim Lehmabbau

BeeHome Mit Kids, Wildbienen Sind Harmlos

Wildbienen sind harmlos

Beim Beobachten Der Wildbienen

Wildbienen bedenkenlos beobachten

Mauerbiene (osmia) Mit Lehm

Mauerbiene Osmia

FRIEDLICHE TIERCHEN

Die Wildbiendli sind zudem vollkommen harmlos. Man kann sich ohne Probleme einem Nest nähern, ohne dass sie sich von Besuch stören lassen. Den feinen Stachel, den die Wildbienen-Weibchen besitzen, setzen sie kaum je ein. Und selbst wenn sie stechen wollten – der feine Stachel würde kaum durch die menschliche Haut kommen.

Weitere spannende Infos zu den Wildbienen finden Sie hier.

Valérie ist Vollblutautorin des FarmTickers und immer zur Stelle wenns "brennt". Die Medienwissenschaftlerin hat vor der Geburt ihres zweiten Kindes das Kommunikationsteam von Jucker Farm geleitet.

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