
Was kommt nach dem Kürbis?
Nach der Kürbissaison geht es bei uns wieder etwas ruhiger zu und her. Darüber dürften sich einige Leute freuen. Doch wer denkt, jetzt wäre hier einfach Feierabend, der irrt sich. Auch wenn viele unserer Erntehelfer*innen sich in die wohlverdiente Winterpause begeben, läuft die Produktion auf unseren Höfen weiter. Auf dem Spargelhof in Rafz wird etwa fleissig Wintergemüse geerntet.
WOHIN MIT ALL DEN KÜRBISSEN?
Natürlich werfen wir die Kürbisse, die noch nicht verkauft sind, nicht weg. Sondern sie kommen als Reserve in den Kühler. Ein kleines Sortiment bleibt in den Hofläden den Winter hindurch verfügbar. Denn Kürbissuppe und Pumpkin Pie schmecken auch bei klirrender Kälte.
Der Kürbis hat als Wintergemüse noch lange nicht ausgedient, im Gegenteil. Da er sehr lange haltbar ist, eignet er sich hervorragend als Lagergemüse und erfreut unseren Gaumen auch im Winter. Was danach noch übrig bleibt, wird in unserer HofChuchi und in der HofManufaktur auf dem Bächlihof zu Suppe, Konfi und anderen Leckereien verarbeitet oder als Reserve für harte Zeiten eingefroren.
Fest steht: Draussen können wir die Kürbisse nach der Saison nicht lassen. Die Nächte werden zunehmend kälter. Wenn die Kürbisse einfrieren, fallen sie in sich zusammen und verfaulen. Wird es frostig, ist es nötig, die Kürbisse nachts abzudecken.
Diejenigen Kürbisse, die an den Figuren gehangen haben, kommen in die Biogasanlage, die uns wiederum das daraus entstandene Düngesubstrat zukommen lässt. Die meisten von ihnen sind ohnehin bereits angefault, haben Sonnenbrand und sind deshalb nicht mehr verkäuflich.
Kürbisse verrotten lassen?
Ab und an werden wir angesprochen darauf, dass auf unseren Feldern immer noch «massenhaft» Kürbisse rumliegen, verbunden mit der Befürchtung, hier werde masslos überproduziert und man könne es sich eben leisten.
Es stimmt, da liegen tatsächlich noch Kürbisse rum. Und weil sie orange leuchten, sieht es nach viel aus. Fakt ist, dass ca. 10% der Ernte das Feld nie verlassen. Dies, weil sie von Feldhasen angeknabbert sind, nie reif wurden, oder - aus welchen Gründen auch immer - faulen. Bei den Kürbissen, die man da sieht, handelt es sich also um Kürbisse, die gar nicht mehr verkauft werden können.
WINTERGEMÜSE UND WEIHNACHTSESSEN
Betriebsferien? Fehlanzeige! Wir haben auch im Winter täglich geöffnet. Unsere Köch*innen, die HofBäckerei, die HofManufaktur, das Eventteam und alle anderen Abteilungen sind also weiter fleissig bei der Sache.
Und auch auf dem Feld geht es weiter. Nun dreht sich alles um unsere Wintergemüse wie Nüsslisalat, Federkohl, Flower Sprouts und Co. Felder werden für den Frühling vorbereitet - etwa für die Spargelsaison. Zudem ist Winter auch die ideale Zeit für Wartungsarbeiten und alles, was sonst das Jahr hindurch gerne liegenbleibt.
Weihnachten feiern mit der Firma auf dem Bauernhof
Weiteres wichtiges Thema: Die Weihnachtsfeiern unserer Firmenkundschaft. Jedes Jahr feiern grosse und kleine Firmen bei uns mit ihren Mitarbeitenden ihr Weihnachts- oder Jahresessen. Klassischerweise sind die Freitage in der neuralgischen Zeitspanne rasch ausgebucht. An Samstagen und anderen Wochentagen gibt es aber noch Platz, teilweise auch für grössere Gruppen.
GESCHENKKISTEN UND ADVENTSKALENDER
Ausserdem sind wir «tifig» am Geschenkkisten packen. In den letzten Jahren wurden immer mehr davon verschenkt. Sogar einen Jucker Adventskalender voller hausgemachter Produkte gibt's. Der will natürlich auch gepackt und pünktlich zum 1. Dezember bei der Kundschaft sein.













Marion Hauer
Könnt ihr mir bitte sagen, wann Rosenkohl,Broccoli, Krautköpfe und Kohl ausgesät, bzw. angezüchtet werden und wie die Bodenbeschaffenheit sein muss?
Nadine Gloor
Liebe Marion, da müsstest du einen Gärtner o.ä. fragen. Das ist nicht unsere Expertise.