Zu Jucker Farm
von Valérie

Was kommt nach dem Kürbis?

Die diesjährige Kürbissaison neigt sich wieder dem Ende zu. In Seegräben hat der Abbau der Kürbisfiguren bereits begonnen, auf den anderen Höfen bleibt die Kürbisausstellung noch 1-2 Wochen bestehen, je nach Wetter. Und dann kehrt auch dort allmählich wieder der Normalzustand ein und es geht wieder etwas ruhiger zu und her. Darüber dürften sich einige Leute freuen.

Doch wer denkt, jetzt wäre hier einfach Feierabend, der irrt sich. Auch wenn viele unserer Erntehelfer sich in die wohlverdiente Winterpause begeben, läuft die Produktion auf unseren Höfen weiter. Auf dem Spargelhof in Rafz wird bereits seit einigen Wochen fleissig Wintergemüse geerntet.

WOHIN MIT ALL DEN KÜRBISSEN?

Natürlich werfen wir die Kürbisse, die noch nicht verkauft sind, nicht weg. Sondern sie kommen als Reserve in den Kühler. Ein kleines Sortiment bleibt in den Hofläden den Winter hindurch verfügbar.

Der Kürbis hat als Wintergemüse noch lange nicht ausgedient, im Gegenteil. Da er sehr lange haltbar ist, eignet er sich hervorragend als Lagergemüse und erfreut unseren Gaumen auch im Winter. Was danach noch übrig bleibt, wird in unserer HofChuchi und in der Manufaktur auf dem Bächlihof zu Suppe, Konfi und anderen Leckereien verarbeitet oder als Reserve für harte Zeiten eingefroren.

Fest steht: Draussen können wir die Kürbisse nicht mehr lange lassen. Die Nächte werden zunehmend kälter. Wenn die Kürbisse einfrieren, fallen sie in sich zusammen und verfaulen. Schon bald wird es nötig, die Kürbisse nachts manchmal abzudecken.

Diejenigen Kürbisse, die an den Figuren gehangen haben, kommen in die Biogasanlage, die uns wiederum das daraus entstandene Düngesubstrat zukommen lässt. Die meisten von ihnen sind ohnehin bereits angefault, haben Sonnenbrand und sind deshalb nicht mehr verkäuflich.

Kürbisse verrotten lassen?

Ab und an werden wir angesprochen darauf, dass auf unseren Feldern immer noch "massenhaft" Kürbisse rumliegen, verbunden mit der Befürchtung, hier werde masslos überproduziert und man könne es sich eben leisten.

Es stimmt, da liegen tatsächlich noch Kürbisse rum. Und weil sie orange leuchten, sieht es nach viel aus. Fakt ist, dass ca. 10 % der Ernte das Feld nie verlassen. Dies, weil sie von Feldhasen angeknabbert sind, nie reif wurden, oder - aus welchen Gründen auch immer - faulen. Bei den Kürbissen, die man da sieht, handelt es sich also um Kürbisse, die gar nicht mehr verkauft werden können.

Wintergemüse N°1.: Rosenkohl

Bächlihof Schopf Weihnachtsfeier

Weihnachtsessen für Firmen

Holiday Turkey

Gänsebraten von der Rafzer Freilandgans

Jucker Farm Geschenkkiste Holz klein

Winterzeit ist Geschenkkisten-Zeit

Baechlihof Manufaktur Hummus Produktion

Unsere HofManufaktur in Jona verarbeitet auch im Winter unsere Rohstoffe.

Nach Dem Kuerbis FarmShopDinner

Firmen-Dinner im Hofladenrestaurant

WINTERGEMÜSE UND WEIHNACHTSESSEN

Betriebsferien? Fehlanzeige! Wir haben auch im Winter täglich geöffnet.

Und auf dem Feld geht es fleissig weiter. Nun dreht sich alles um unsere Wintergemüse wie Nüsslisalat, Federkohl, Flower Sprouts und Co. Neu im Sortiment haben wir dieses Jahr auch Palm- und Zierkohl – beides bestens essbar. Und manche davon gelten sogar als Super-Foods. Weitere saisonale Rezepte zu unseren Wintergemüsen folgen auf farmticker.ch

Nadine bietet eine Übersicht über alle verschiedenen Wintergemüse, die bei uns auf dem Hof wachsen.

GÄNSEBRATEN ZUM MARTINSTAG ODER ZU WEIHNACHTEN

In einer knappen Woche ist Martinstag und der eine oder andere Kunde hat sich bereits eine unserer Weidegänse vorbestellt. Auch das ein Thema, das uns in der Zeit bis Weihnachten beschäftigt. Die rund 400 Weidegänse werden in den nächsten Wochen geschlachtet und landen bei so mancher weihnächtlichen Feier als Festtagsbraten auf dem Teller.

Weihnachten feiern mit der Firma auf dem Bauernhof

Weiteres wichtiges Thema: Die Weihnachtsfeiern unserer Firmenkunden. Jedes Jahr feiern grosse und kleine Firmen bei uns mit ihren Mitarbeitern ihr Weihnachts- oder Jahresessen. Klassischerweise sind die Freitage in der neuralgischen Zeitspanne rasch ausgebucht. An Samstagen und anderen Wochentagen gibt es aber noch Platz, teilweise auch für grössere Gruppen.

Günstige Idee für Gruppen zwischen 40 und 150 Personen bietet das FarmShopDinner auf dem Bächlihof.

GESCHENKKISTEN UND ADVENTSKALENDER

Ausserdem sind wir fleissig am Geschenkkisten packen. In den letzten Jahren wurden immer mehr davon verschenkt. Neu haben wir dieses Jahr sogar einen Adventskalender voller hausgemachter Jucker Farm Produkte.

Valérie ist Vollblutautorin des FarmTickers und immer zur Stelle wenn's "brennt". Sie mag schöne Texte und offene Worte. (Zum Portrait).

Beiträge von Valérie
2 Kommentare zu “Was kommt nach dem Kürbis?”
    Marion Hauer

    Könnt ihr mir bitte sagen, wann Rosenkohl,Broccoli, Krautköpfe und Kohl ausgesät, bzw. angezüchtet werden und wie die Bodenbeschaffenheit sein muss?

    Antworten
    Nadine Gloor

    Liebe Marion, da müsstest du einen Gärtner o.ä. fragen. Das ist nicht unsere Expertise.

    Antworten

Weitere Berichte

Können Hofläden rentieren?
von Valérie

Können Hofläden rentieren?

Es ist ein bekanntes Szenario. Das kleine Lädeli um die Ecke muss nach vielen Jahren…

Weiterlesen
von Nadine

Hasen-Krimi mit Happy End

Das neue Jahr fing spannend an auf dem Bächlihof! Gestern morgen, als Sirin, unser Hofladenleiter…

Weiterlesen
von Valérie

Ein spannendes Jahr

Wir blicken zurück auf ein sehr spannendes Jahr mit fordernden Situationen, aber auch vielen Highlights.

Weiterlesen
Manuela_Slagmolen
von Valérie

Starke Frau mit Herz für Tiere

Manuela ist eigentlich schon sehr lange Teil des Bächlihofs. Schon bevor sie hier fest angestellt…

Weiterlesen
von Valérie

Was für eine Kürbissaison!

So schön wie dieses Jahr war’s noch nie. Noch nie hatten wir einen vergleichbar warmen,…

Weiterlesen
von Valérie

Schweizer Meister wiegt 675 kg

Auf dem Bächlihof in Jona fand die diesjährige Schweizer Meisterschaft im Kürbis- und Gemüsewiegen statt.

Weiterlesen
×