IMIEV Elektropower
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Schlauer Bauer mit Elektropower

Vor 7 Jahren hat Martin Jucker das erste, komplett elektrisch angetriebene Betriebsfahrzeug gekauft. Einen Mitsubishi iMiEV. Der Name ist irreführend, denn das kleine «Kutschli» gibt überhaupt keinen Gestank von sich. Es ist nur die äusserst phantasievolle Abkürzung für «Mitsubishi Electronic Vehicle».

Martin Jucker war schon immer bestrebt, den technologischen Fortschritt zu nutzen, um unser Dasein nachhaltiger zu gestalten. So war es auch naheliegend, dass das neue Betriebsauto ein Elektroauto sein musste. Der Elektroantrieb des iMiEV produziert im Fahrbetrieb Null Gramm CO2. Die Produktion des Stroms für die Batterie schlägt mit 10 Gramm CO2 pro Kilometer zu Buche. Zum Vergleich: Ein benzinbetriebener Kleinwagen verbraucht ca. 133-200 Gramm CO2 pro km. Antrieb ist eine Lithium-Ionen Batterie mit 88 Zellen.

Rund 100 km weit kommt Martin Jucker, bis er sein Auto wieder aufladen muss. Und das geht an jeder «hundskommunen» 230-Volt-Steckdose mit einem normalen Elektro-Kabelstecker.

WIE ZUFRIEDEN IST MARTIN JUCKER MIT SEINEM IMIEV?

Wer jetzt denkt, das «Elektro-Autöli» sei eine lahme Ente, hat weit gefehlt. Der Kleine hat richtig Pfupf. «Ich habe einmal das Gaspedal angetippt und schon stand ich 3 Meter weiter vorne. Da war ich baff», sagt Martin Jucker über den ersten Moment, als er den iMiEV zum ersten Mal gefahren war.

«Schlauer Bauer mit Elektropower» war die Devise. Und der Power scheint noch einige Jahre anzudauern. Martin Jucker hat jetzt, nach 7 Jahren, die Batterie prüfen lassen. Und die ist noch tipptopp in Schuss. Die Leistungsfähigkeit beträgt immer noch über 90%. Auch sonst zieht Martin Jucker nach 7 Jahren eine positive Bilanz: «Ich bin sehr zufrieden. Wer einmal elektrisch gefahren ist, will nie mehr einen Verbrennungsmotor. Die Reichweite ist absolut überbewertet. Auch das Ladenetz ist weniger wichtig als öffentlich diskutiert. Ich kenne niemanden mit einem Elektrofahrzeug, der wieder einen Verbrenner will».

Martin Jucker rechnet damit, dass sein E-Auto noch einige Jahre in Betrieb ist: «Es scheint, als wäre die Performance langfristig deutlich besser als erwartet. Die Wartungsarbeiten werden nicht mehr. Es sind viel weniger als bei einem Verbrennungsmotor. Das macht den Preis für ein Elektroauto langfristig sehr günstig».

POSITIVE ERFAHRUNGEN BETRIEBLICH AUSGEWIRKT

Die positiven Erfahrungen, die Martin Jucker mit dem iMiEV gemacht hat, haben ihn – als Leiter aller baulichen Projekte bei Jucker Farm – motiviert, das Thema konsequent weiter zu verfolgen: «Wir tragen uns gerade mit dem Gedanken, alle betrieblichen Fahrzeuge längerfristig durch E-Fahrzeuge zu ersetzen», erklärt Martin Jucker. Und dies mache man natürlich nicht, ohne auch den Mehrbedarf an Strom selber decken zu können. «Hier haben wir beim Umbau des Spargelhofs in Rafz bereits erste Massnahmen getroffen. Mehr dazu in Kürze. Nur so viel sei verraten: Wir sind so richtig fit für die Zukunft!», sagt Martin Jucker mit einem freudigen Blitzen in den Augen…

Valérie ist Vollblutautorin des FarmTickers und immer zur Stelle wenn's "brennt". Sie mag schöne Texte und offene Worte. (Zum Portrait).

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