Arbeiten auf dem Kürbisfeld in Rafz

Praktikum bei der Jucker Farm

24. November 2016 Nadine

Jan Müller, ein junger Landwirt, hat im Rahmen seiner Weiterbildung zum Agrotechniker ein Praktikum bei uns absolviert. Er durfte während dieser Zeit hinter die Kulissen blicken und hat nun einige seiner Eindrücke im Farmticker zusammengefasst.

Während vier Wochen habe ich auf der Jucker Farm mein Praktikum absolviert, für meine Weiterbildung als Agrotechniker. Ich konnte in verschiedene Bereiche dieses vielseitigen Betriebes schauen und die Arbeiten der einzelnen Teilbereiche kennenlernen. Für mich als gelernter Landwirt ist die Jucker Farm ein Beispielbetrieb mit einer vielversprechenden Zukunftsvariante.

Hinter den Kulissen

Zu Beginn legte ich einen Senkrechtstart hin, im HofRestaurant in Seegräben, an einem sonnigen Samstag mitten in der Kürbissaison. Ich wurde von den vielen Besuchern überrascht und mir wurde bewusst, was für eine Logistik hinter dem ganzen Konzept stehen muss. Erste Einblicke erhielt ich dann auf dem Spargelhof in Rafz, wo die ganze landwirtschaftliche Produktion der verschiedensten Kulturen stattfindet und die Weidegänse aufwachsen. Auch die ganze Disposition, damit die Bestellungen der Erlebnishöfe und anderer Abnehmer (z.B. Coop oder Farmy.ch) rechtzeitig  ausgeliefert werden, darf nicht unterschätzt werden. 

Von Kürbissen und Events

Weiter ging es mit einem Markenzeichen der Jucker Farm: Der Kürbisausstellung. Diese kann auch von Einkaufszentren gebucht werden und ich durfte Christoph Höss beim Abbau helfen. Mitanpacken durfte ich auch beim Aufstellen des Stands am Slow Food Market. Ich fuhr den alten Opel Blitz bis zur Messe Zürich. Als Abschluss half ich Marina der Eventmanagerin auch noch kurz beim Mosten.

Der Eventbereich ist sehr vielseitig, es ist bewundernswert, wie das Angebot auf die unterschiedlichen Kunden anpasst werden und dabei kein Aufwand gescheut wird. Hier gibt es für jedes Seminar, jeden Privatanlass oder auch Grossanlass das passende Programm. Für das Kulinarische ist die HofKüche zuständig, natürlich musste ich mich auch  in diesem Bereich beweisen.

slow food market
Der Jucker Farm Stand am Slow Food Market in Zürich
Moschten mit Marina an der Messe

Etwas Büro muss sein…

Mit all dem Hintergrundwissen war ich bereit für das Administrative. Vom Zahlen analysieren in der Buchhaltung, zu Mitarbeiter verwalten im Personalwesen bis zur Kundenbindung im Marketing.

So sind nun diese vier Wochen im Schnellzug vorbeigerasselt und mir bleiben viele positive Eindrücke aus einem interessanten Betrieb. Besonders bewundernswert finde ich die freundliche und zuvorkommende Art der Mitarbeiter, was ich gerne betonen möchte. So heisst es für mich bereits ab Montag wieder Schulbankdrücken. Aber ich werde der Jucker Farm sicher bald wieder einen Besuch abstatten.  

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