Erdbeeren Hofladen Nah
Erdbeeren Hofladen Juckerhof
Erdbeeren Feld
Erdbeeren Hofladen
Erdbeeren Konfitüre

Saison: Juni bis August

Obwohl die Erdbeere oft als Königin der Beeren bezeichnet wird, sind Erdbeeren genau genommen gar keine Beeren. Die Erdbeere gehört nämlich zu den sogenannten "Sammelnussfrüchten".

Erdbeeren sollten spätestens 2 Tage nach der Ernte gegessen werden. Sie verlieren sehr rasch an Aroma. Darum sind sie – neben der Himbeere – die absoluten Prinzessinnen unter unseren Kulturen.

Schmetterlinge

Was wir alles mit Erdbeeren machen

Wie alle Produkte verarbeiten wir auch  - oder insbesondere - die Erdbeeren in unserer HofManufaktur zu feinen Produkten, die wir in unseren Hofläden verkaufen. Zum Beispiel Confi, getrocknete Beeren für ins Müesli, Sirup, und, und, und!

Getrocknete Erdbeeren

In unserer HofManufaktur werden auch Erdbeeren getrocknet.

Getrocknete Erdbeeren

Getrocknete Erdbeeren aus unserer HofManufaktur.

Gemuese Flammkuchen

In der Saison finden Erdbeeren auch in unseren Hofrestaurants Verwendung.

Erdbeeren Konfitüre

Top-Favorit unserer Hofladenkunden: Erdbeer-Confi

Esel

Spannende Infos zu Erdbeeren

  • Erdbeeren in der Schweizer Landwirtschaft

    Erdbeeren sind wohl die beliebtesten Beeren. Bereits die Pfahlbauer haben wilde Erdbeeren gesammelt und gegessen. Gezüchtete Erdbeeren wie wir sie heute kennen, gibt es erst seit dem 18. Jahrhundert. Nicht wie die Äpfel, die schon bei den Ägyptern gezielt angebaut wurden.

    Allerdings war es nicht die Walderdbeere, aus der die heutige Kulturerdbeere hervorgegangen ist. Sondern, die Vorgängerin wurde damals von einem Monsieur Fraisier aus den USA mitgebracht. Heute wurden daraus über 1000 Erdbeersorten gezüchtet und es gibt immer mehr (mehr Infos auf landwirtschaft.ch).

    2016 wurden in der Schweiz 7'350 Tonnen Erdbeeren produziert. Allerdings vermag die inländische Produktion nur rund ein Drittel der Nachfrage zu decken, der Rest (14'905 Tonnen) wird importiert. Das Verhältnis von importierter Ware ist seit Jahren etwa gleich. Die Gesamtmenge in der Schweiz verkaufter Erdbeeren hat sich allerdings von rund 16'000 Tonnen im Jahr 2002 auf über 22'000 Tonnen im Jahr 2016 gesteigert (Quelle: swissfruit).

  • Erdbeeren bei Jucker Farm

    Auf dem Juckerhof in Seegräben wurden schon in den 1950er Jahren Erdbeeren angebaut. Vor allem auch zum Selberpflücken. Allerdings hatte man immer Mühe, die Fruchtfolge einzuhalten, da zu wenig Platz da war. Es fehlte an Landwirtschaftsfläche zum Abtauschen. Auf Feldern, die immer wieder mit der gleichen Kultur bebaut werden, steigt der Krankheitsdruck. Das hat wiederum zur Folge, dass immer mehr Pflanzenschutz nötig war.

    Aus ökologischen Überlegungen haben sich die Jucker-Brüder 2013 dann dazu entschlossen, auf dem Juckerhof keine Erdbeeren mehr anzubauen. Schweren Herzens, denn das Selberpflücken ist ein wichtiger Wert ihres Erlebnishofs. Heute setzt man auf permanente Kulturen wie Kirschen und Heidelbeeren, bei denen keine Fruchtfolge eingehalten werden muss. Die bleiben 30 Jahre am gleichen Ort. Diese Kulturen gibt es auch zum Selberpflücken.

    Alle Erdbeeren, die wir heute in den Hofläden und im Detailhandel verkaufen, stammen von unseren Feldern rund um den Spargelhof in Rafz.

  • Erdbeeren auf dem Spargelhof in Rafz

    Auf dem Hof der Mutter Jucker werden heute alle Erdbeeren für die Erlebnishöfe in Seegräben und Jona produziert. Sowie auch für den Detailhandel. Der Standort ist dafür perfekt geeignet. Es gibt genug Platz. Da es im Rafzerfeld weniger Niederschläge gibt, kommt man auch mit weniger Pflanzenschutz aus.

    Unsere Erdbeeren verkaufen wir zu einem grossen Teil in unseren eigenen Hofläden in Seegräben, Jona, Rafz und neu auch auf dem Römerhof in Kloten. Bei unseren Kunden sind die Erdbeeren neben den Kulturheidelbeeren die beliebteste Beere.

  • Erdbeersorten - Übersicht

    Hier in chronologischer Reihenfolge alle bei uns angebauten Sorten:

    FRÜHSORTEN

    • Flair und Clary: Normalerweise kommen sie ab 10.-15. Mai für etwa 3 Wochen. Clary sind glänzend, orangerot und süsslich.
    • Lambada: Die Diva unter den Erdbeeren! Die Süsse ist kaum zu überbieten, hellrot glänzend. Die Schönste und die Beste! Dafür muss sie rasch konsumiert werden. Wir kultivieren sie seit 20 Jahren auf unseren Höfen. Sie ist eine Kreuzung zwischen «Sivetta» und «Holiday». Start zwischen 20. und 25. Mai.
    • Daroyal: Zeichnet sich durch lang haltende Früchte aus. Sehr gut im Geschmack. Hat ein schönes Tiefrot. Start wie Lambada zwischen 20. und 25. Mai.

    MITTELSPÄTE SORTEN

    • Salsa: Mittelspät, als Terminkultur geeignet. Wird Mitte Mai gepflanzt für eine Ernte Juli-September. Grosse bis sehr grosse hellrote Früchte.

    SPÄTSORTEN

    • Yamaska und Malwin: Yamaska ab Mitte Juni, Malwin ab Ende Juni.
    • Anabelle und Charlotte: Sind remontierende Sorten, das heisst, diese Erdbeeren blühen und tragen Früchte gleichzeitig. Erntebeginn dieser Sorten ist im Juli oder August.

    Natürlich probieren wir immer mal wieder neue Sorten aus, die jetzt hier nicht auf der Liste sind.

tier_geiss

NEWSLETTER JUCKER FARM

Der Newsletter informiert Sie ca. 2x monatlich über aktuelle Themen rund um Jucker Farm.

tier_geiss

Rezepte mit Erdbeeren

Auf unserem YouTube-Kanal und auf FarmTicker.ch bringen wir regelmässig neue, saisonale #FeldFood-Rezepte. Wie zum Beispiel die feinen Pancakes mit Erdbeeren.

Hase

Weitere Rezepte

  • Erdbeeren mit Grünspargeln und Nudeln

    Zutaten für zwei Personen:

    200 g Nudeln
    1 EL Rapsöl
    500 g grüne Spargeln
    1 Pack Mini Mozzarella Kugeln
    300 g Erdbeeren
    1 Prise Zucker
    Zitronensaft oder heller Balsamico
    Salz, Pfeffer

    Zubereitung:

    Den Spargel im unteren Drittel schälen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. In wenig Öl unter mehrmaligem Wenden anbraten. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Die Nudeln gemäss Anweisung kochen. Die Mozzarella Kugeln abtropfen lassen, die Erdbeeren putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Nudeln mit dem Spargel mischen, mit Zitronensaft oder Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Erdbeeren und den Mozzarella darauf verteilen. Schmeckt warm und kalt!

    Än Guätä!

  • Erdbeer-Törtli

    Zutaten für 6 Stück:

    1 Vanilleschote
    1.6 dl Milch
    1.5 dl Vollrahm
    50 g Zucker
    2 EL Maizena
    400 g Erdbeeren
    3 EL Erdbeer Gelée
    1 Pack Waffel-Gätzi (6 Stück)

    Zubereitung:

    Für die Vanillecrème die Schote aufschneiden und das Mark auskratzen. Beides mit Milch, Zucker und Maizena unter ständigem Rühren aufkochen bis die Flüssigkeit leicht eindickt. Dann die Crème durch ein Sieb streichen, mit einer Klarsichtfolie (direkt auf die Crème legen) bedecken und auskühlen lassen. Die Beeren waschen, abtropfen lassen und das Grün entfernen. Sechs ganze Beeren auf die Seite legen. Die restlichen Beeren halbieren. Rahm steif schlagen und unter die glatt gerührte Crème ziehen. Danach die Crème in den Waffelschalen verteilen. Die ganzen Beeren in die Mitte der Waffeln stellen und die halben Beeren darum herum anrichten. Erdbeer Gelée erwärmen bis er flüssig ist und die Törtli damit bestreichen.

Woher hat die Erdbeere ihren Namen? Warum gibt es sie nicht mehr zum Selberpflücken bei uns? Der FarmTicker beantwortet Fragen und liefert feine Rezept-Ideen mit Erdbeeren.

FeldFood Rezept N°23: Pavlova mit Erdbeeren

#FeldFood N°23: Erdbeer-Pavlova

Rezepte von Nadine

Unser neustes Rezept ist ideal geeignet für heisse Sommertage! Eine Pavlova ist leicht, luftig, fruchtig…

Weiterlesen
Spargel-Erdbeer-Salat

#FeldFood N°21: Spargel-Erdbeer Salat

Rezepte von Valérie

Die Erdbeeren sind nun auch auf dem saisonalen Parkett und wir können ENDLICH diesen herrlichen…

Weiterlesen
Kirschen Selberpfluecken Daniela Popoaie

Endlich wieder Kirschen

Hofleben von Valérie

In etwa 10 Tagen ist es soweit: Man kann wieder Kirschen selber pflücken bei uns…

Weiterlesen
×