Heidelbeeren

Heidelbeeren - ein Jungbrunnen

Heidelbeeren sind unsere absoluten Lieblingsbeeren! Sie sind süss, bequem zu pflücken und für eine Beere ziemlich lange haltbar! Ausserdem eigenen sich Heidelbeeren für unzählige tolle Rezepte. Süss wie auch salzig.

Die Heidelbeersaison beginnt normalerweise im Juli und endet irgendwann im September. Wie immer – je nach Wetter.

Heidelbeeren zum selber pflücken

Daneben, dass wir Heidelbeeren für unsere Hofläden und für in den Detailhandel produzieren, kann man sie bei uns auf dem Juckerhof in Seegräben und auf dem Bächlihof in Jona auch selber pflücken.

Aktuelle Auskunft über die Verfügbarkeit gibt unsere Infoline: +41 44 934 34 88

Infos zum Selberpflücken

Infos rund um Heidelbeeren

Sind es nicht doch Blaubeeren? Was ist der Unterschied? Wie werden die Heidelbeeren überhaupt angebaut? Antworten auf viele eurer Fragen:

Blaubeere oder Heidelbeere?

Streng genommen wachsen auf unseren Höfen die so genannten «Kulturheidelbeeren», oder auch Blaubeeren. Sie sind grösser als die «richtigen» Heidelbeeren und haben ein weisses Fruchtfleisch. Wilde Heidelbeeren sind dagegen kleiner und haben ein blaues Fruchtfleisch, das stark abfärbt. Sie gelten auch als aromatischer als die Kulturheidelbeeren.

Wir verwenden trotzdem den Begriff Heidelbeeren, weil alles andere immer zu Verwirrungen geführt hat :-).

Mehr dazu im

FarmTicker-Artikel

Warum sind Heidelbeeren so gesund?

Heidelbeeren gelten als Superfood. Scheinbar gibt es dazu unzählige Studien. Der Tenor dieser Studien: Heidelbeeren enthalten Anthocyane. Die haben entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen. Sprich, sie sollen den Hautalterungsprozess der Haut verzögern, das Immunsystem stärken und der Wundheilung zuträglich sein. Daneben enthalten Heidelbeeren eine kräftige Portion Vitamine und Mineralstoffe.

6 Gründe, warum Heidelbeeren gesund sind auf

Hoerzu.de

FarmTicker-Artikel dazu


Heidelbeeren in der Landwirtschaft

Kulturheidelbeeren sind aus Züchtungen heimischer Pflanzenarten hervorgegangen und stammen aus den USA und Kanada.

Bereits im 19. Jahrhunderts bauten nordamerikanische Farmer in ihren Hausgärten die ersten Heidelbeeren an. Meist ohne grossen Erfolg, denn die Beeren blieben sehr unterschiedlich in Grösse, Form und Geschmack. Sie kamen zu der Auffassung, „Blueberries“ liessen sich nicht für den Markt kultivieren. 

Erst um die Jahrhundertwende wurden Heidelbeersträucher systematisch gezüchtet. Heute erfreuen sich Heidelbeeren an stark wachsender Beliebtheit. Die Anbaufläche in der Schweiz hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht. 

Heidelbeeren bei Jucker Farm

Auf gut 5 Hektaren bauen wir Heidelbeeren auf unseren drei Höfen in Seegräben, Jona und Rafz an.

In Rafz wurden 2008 die ersten Heidelbeersträucher gesetzt. Die Heidelbeere war im Ausland immer beliebter und war für unsere Höfe das optimale Sommerprodukt zwischen den Erdbeeren und dem Kürbis. Zu Beginn hatten wir hier noch ein echtes Nischenprodukt. Es lief gut und 2014 und 2017 wurde nochmal nachgepflanzt. Heute haben wir in Rafz rund 2,6 Hektaren Heidelbeeren. 

Heidelbeeren kultivieren

Heidelbeeren mögen einen sauren Boden mit konstanter Feuchtigkeit. Deshalb haben wir sie in Seegräben und Jona* in Töpfen in den Boden eingepflanzt, die mit saurer Erde gefüllt sind. Integriert ist ein cleveres Bewässerungssystem, das mittels Sensoren ermittelt, wie viel Wasser die Heidelbeeren zusätzlich brauchen.

Im Vergleich zu Erdbeeren oder Himbeeren sind die Heidelbeeren sehr viel unkomplizierter im Anbau, da sie weniger anfällig sind auf Pilzkrankheiten und gewisse Schädlinge. Ganz ohne Schädlingskontrolle und -Bekämpfung geht es aber auch hier nicht.

*in Rafz sind sie direkt in den Boden eingepflanzt, in grossen Dämmen aus einem Gemisch aus Rinden, Schilf, Erdsubstrat und Schnitzeln.

Heidelbeerrezepte

Die Heidel- oder auch Blaubeere eignet sich perfekt zum Backen. Doch es lohnt sich, den Horizont etwas zu erweitern. Denn die Beere ist vielfältiger verwendbar als man denken würde. 

#FeldFood N°5: Heidelbeer-Granola

Granola ist der aktuelle Frühstückstrend schlechthin. Wir zeigen, wie man ganz einfach selber zu Hause Granola herstellen kann.

Zum Rezept

Beeren-Bowle

Zutaten

  • 7.5 dl Rafzer Riesling (Weisswein)
  • 7.5 dl Erdbeer-Schaumwein
  • 500 g Beeren gemischt (Erd-, Him-, Heidelbeeren)
  • 1 Zitrone (nach Belieben)
  • 2 EL Zucker
  • Minze
  • Erdbeer oder Himbeer Likör (nach Belieben)

Zubereitung

Die Beeren mit dem Zucker in einer grossen Schüssel bestreuen und einige Minuten ziehen lassen. Danach den Wein und den Erdbeer-Schaumwein zu den Erdbeeren füllen. Die Zitrone waschen, in Scheiben schneiden und zur Bowle geben. Eine Handvoll Minze zur Bowle geben und kühl stellen. Nach Belieben kann die Bowle mit etwas Erdbeer oder Himbeer Likör ergänzt werden.

Frozen Joghurt mit Heidelbeeren

Zutaten (Ergibt ca. 8 Becher à je 1.8dl)

  • 600g Heidelbeeren
  • 80g Zucker
  • 1 Zitrone (Saft)
  • 500g Joghurt nature
  • 2.5dl Rahm, steif geschlagen

Zubereitung

Die Hälfte der Heidelbeeren mit dem Zucker und dem Zitronensaft pürieren. Die restlichen Heidelbeeren mit dem Joghurt und dem Püree verrühren. Schlagrahm mit dem Gummischaber sorgfältig darunterziehen.

Masse in eine weite Chromstahlschüssel geben, zugedeckt ca. vier Stunden gefrieren, dabei zwei bis drei Mal durchrühren. Masse nach dem letzten Durchrühren in die vorbereiteten Joghurtbecher füllen. Zugedeckt nochmals ca. eine Stunde gefrieren. Frozen Joghurt ca. zehn Minuten vor dem Servieren aus dem Tiefkühler nehmen.

Heidelbeer-Risotto

Zutaten

  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 250g Risottoreis
  • 4dl Rafzer Riesling Sylvaner
  • 6dl Gemüsebouillon (heiss)
  • 250g Heidelbeeren (50g zur Dekoration)
  • 50g Champignons oder Steinpilze, fein gehackt
  • Rapsöl, Butter, Hinkelstein-Käse oder Parmesan

Zubereitung

Rapsöl in einer Pfanne warm werden lassen. Zwiebel andämpfen. Reis beigeben und unter Rühren dünsten bis er glasig ist. Die Hälfte des Weins dazu giessen, fast vollständig einkochen lassen. Danach den restlichen Wein dazu giessen und ganz einkochen lassen. Bouillon unter häufigem Rühren nach und nach dazu giessen, sodass der Reis immer knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist. Nach etwa 10 Minuten die Heidelbeeren und Pilze darunter mischen. Danach noch ca. 10 Minuten fertig köcheln bis der Reis cremig und al dente ist. Butter und Käse nach Belieben darunter rühren bis der gewünschte Geschmack erreicht ist. Mit restlichen Heidelbeeren dekorieren.

Salat mit Heidelbeer-Vinaigrette

Zutaten für vier Personen

  • 1 Blattsalat nach Wahl
  • 1 Bund Radieschen
  • 16 Cherry Tomaten
  • 1 Gurke
  • 2 Äpfel
  • 300g Heidelbeeren
  • 30ml Apfelessig
  • 100ml Rapsöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Schalotte
  • Salz, Pfeffer, Ahornsirup oder Zucker

Zubereitung

Salat und Gemüse waschen, rüsten und auf Tellern anrichten. Die Äpfel mit der Schale in dünne Ringe schneiden und mit 50g frischen Heidelbeeren auf dem Salat verteilen.

Für die Vinaigrette 250g Heidelbeeren pürieren, kurz aufkochen und abkühlen lassen. Mit den übrigen Zutaten im Mixer pürieren.

Mit Salz, Pfeffer und Ahornsirup oder Zucker abschmecken, durch ein Sieb streichen und über den Salat träufeln.

News zur Heidelbeersaison

Wann das Selberpflücken startet, wie der Zustand der Pflanzen ist, spannende Hintergrundinformationen und vieles mehr erfahren Sie auf dem FarmTicker.

Unsere Stars der Felder

Neben den Heidelbeeren sind Kürbis im Herbst und Spargeln im Frühling unsere saisonalen Lieblingsprodukte. Erfahren Sie mehr über unsere Stars vom Feld.