Konfiglaeser Abgegeben
Hofleben von Sabrina

3’000 Gläser Apfel Gelée gratis abgegeben

Uns ist ein Lapsus passiert: das für unser hausgemachtes Apfel Gelée wie sonst immer verwendete Geliermittel hat dieses Mal anders reagiert. Das heisst, es hat die verfestigte Konsistenz, das ein Gelée haben sollte, nicht hervorgerufen. Warum ist noch Gegenstand von Abklärung. Das Geliermittel hat sich in der Folge auf dem Boden des Konfi-Glases abgesetzt, das Gelée blieb flüssig. Fazit: 3‘000 abgefüllte Gläser mit nicht richtig geliertem Apfel Gelée können nicht verkauft werden.

WANN IST EIN GELÉE EIN GELÉE?

Das Besondere an Gelées (aus dem Lateinischen gelare für „gefrieren“ oder „zum Erstarren bringen“) ist die ausserordentlich hohe Fähigkeit Gel bildender Substanzen, Wasser in Makromolekülen einzufangen und damit zu „verfestigen“, wenn die Mischung aus Wasser und Geliermittel abkühlt. Dieser Prozess ist umkehrbar, wenn das Gelée bei rund 30°C im Mund schmilzt, wodurch die enthaltenen Aromastoffe freigegeben werden. (Quelle: wikipedia.org).

WAS NUN?

Ein Verkauf der 3‘000 Gläser ist so nicht möglich. Das Gelée ist zu flüssig. Der Rest stimmt. Das Produkt ist einwandfrei und schmeckt vorzüglich.

In der Schweiz gehen jährlich von 6,2 Mio. Tonnen verfügbaren Lebensmitteln 2,3 Mio. Tonnen verloren. Einwandfreie Lebensmittel werden weggeworfen, weil sie nicht den Normen der Verkaufsstandards entsprechen oder „abgelaufen“ sind. Das ist Tatsache genug, um diesem traurigen Umstand entgegen zu wirken.

Grosse Menge Configlaeser

3'000 Gläser Apfel Gelée

BeFood Anhaenger

BeFood von BeUnlimited beliefert bis jetzt 17 Standorte in der Region Ostschweiz

Kurt Markus Mit Ladung

Kurt Spitzli und Gründer von BeUnlimited (BeFood) Markus Hofmann nehmen die 3'000 Gläschen auf dem Juckerhof persönlich entgegen.

SCHENKUNGSAKTION

Zum Glück gibt es so sinnvolle Institutionen wie BeUnlimited (BeFood - www.beunlimited.org/be-food), welche einwandfreie Lebensmittel an Bedürftige abgibt. Jeder Bezüger mit Sozialhilfe-Ausweis kann sich an den Ausgabestellen gegen einen Unkostenbeitrag mit einem 2-Wochen Bedarf an Lebensmitteln eindecken. Rund 180 Freiwillige, die unentgeltlich arbeiten halten den Betrieb der Organisation am laufen. Über ein Dutzend Standorte in der Region Ostschweiz werden regelmässig mit Lebensmitteln beliefert. Die Nachfrage ist enorm gross und steigt ständig. Täglich sammelt BeFood rund 5 Tonnen Lebensmittel von verschiedenen Stellen zusammen. Auch Lebensmittel, die gemäss Datum „abgelaufen“ sind und somit nicht mehr verkauft werden können. Der Gründer von BeUnlimited (BeFood), Markus Hofmann war persönlich auf dem Juckerhof – in Begleitung von Kurt Spitzli, um die 3‘000 Gläser Apfel Gelée gratis entgegen zu nehmen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dieser Aktion einer guten Sache dienen konnten.

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