
Die Spargelsaison 2026 – na ja
Seit Mitte Juni hat es sich ausgespargelt. Schon kurz vor dem offiziellen Erntestopp am Johannistag (24. Juni) hörte bei uns die Ernte auf. Höchste Zeit also für unser Spargel-Fazit 2026.
Die Saison – man kann es sich aktuell kaum vorstellen – war von Kälte geprägt. Als unser Produktionsleiter auf dem Spargelhof am 30. März die ersten Stangen aus dem Boden holte, zeigte das Thermometer gerade einmal 2 Grad an. Damit die Spargeln gut und vor allem schnell wachsen, wäre deutlich mehr nötig.
Das Kühlhaus war jeden Abend leer
Dann ging’s bergauf mit den Temperaturen und auch mit den Erntemengen. Allerdings rollte in der zweiten Maihälfte nochmals eine Kältewelle über unsere Felder. Vor allem grüne Spargeln, die über der Erde wachsen, reagieren stark auf die tiefen Temperaturen. Ungefähr 20% weniger Spargeln gab es darum 2026 verglichen mit dem Vorjahr. Weniger geerntete Spargeln = weniger Erlös.
«Es ist, wie es ist – und so hatten wir unsere Ernteteams auf dem Hof und mussten trotz langsamerem Wachstum dennoch täglich über die Spargelfelder, um die wenigen Stangen in 1.Klasse Qualität zu ernten», sagt Beni Keil, Hofleiter vom Spargelhof. Er sieht aber auch etwas Positives an der Saison 2026: «Immerhin konnten wir alle verkaufsfähigen Spargeln vermarkten. Unser Kühlhaus war jeden Abend leer und die Ernte ausverkauft.»
Gute Voraussetzungen für die nächste Spargelsaison
Beni ist zudem zuversichtlich, was 2027 angeht. Die heissen sonnigen Tage im Juni – also die Hitzewelle – helfen den Spargelpflanzen nämlich dabei, Energie fürs nächste Jahr zu tanken.
Weiterhin gut geschlagen hat sich unsere Hightech-Wasch- und Sortieranlage. Sie feierte 2025 Premiere auf dem Spargelhof und wir sind seither völlig Fan davon. Die Anlage sortiert die Spargeln genau nach zuvor bestimmten Parametern. So bleibt uns sehr viel Handarbeit erspart. Ausserdem hilft sie uns auch dabei zu erheben, wie gross die Erntemengen pro Tag und die Qualität der Spargeln waren.










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