Was kommt nach dem Kürbis?

05. November 2017 Valérie

Heute ist der letzte Tag der Kürbisausstellung. Eine der erfolgreichsten Kürbissaisons geht zu Ende. Der Oktober war fantastisch – nicht zuletzt wegen dem perfekten Wetter während der Herbstferien.

Wie haben sich die #schönerhagel Kürbisse verkauft?

Gar nicht so schlecht! Insgesamt haben wir 3072 Hagelsäcke verkaufen können. Das entspricht rund 30 Tonnen Kürbis (Schätzung!). Aber viele Leute haben die (Hagel-) Kürbisse auch stückweise gekauft. Insgesamt kann man sagen, dass es uns – mit Hilfe unserer tollen Kunden – gelungen ist, auch die verhagelten Kürbisse an den Mann zu bringen. Der Vorjahres-Kürbisumsatz auf unseren Höfen wurde um 7,5% übertroffen. Angesichts der Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Kürbisse verhagelt war, ein tolles Ergebnis.

Wie geht es nun weiter? Alle in die Ferien?

Ganz und gar nicht. Ab morgen werden die Figuren abgebaut. Auf den Höfen kehrt wieder Normalzustand ein. Was aber nicht heisst, dass wir den Laden bis nächsten Frühling dichtmachen. Ganz im Gegenteil! Die Zeit der Firmenfeiern und des Wintergemüse steht vor der Tür. Doch dazu später.

Kürbis mit Hagelschäden - #schönerhagel
Gewinnerbild des Wettbewerbs #schönerhagel: @kristin_in_love_with_good_food (instagram)

Wohin mit all den Kürbissen?

Natürlich werfen wir die Kürbisse, die noch nicht verkauft sind, nicht weg. Sondern sie kommen als Reserve in den Kühler. Ein kleines Sortiment bleibt in den Hofläden den Winter hindurch verfügbar.

Der Kürbis hat als Wintergemüse noch lange nicht ausgedient, im Gegenteil. Da er sehr lange haltbar ist, eignet er sich hervorragend als Lagergemüse und erfreut unseren Gaumen auch im Winter. Was danach noch übrig bleibt, wird in unserer HofChuchi und in der Manufaktur auf dem Bächlihof zu Suppe, Konfi und anderen Leckereien verarbeitet oder als Reserve für harte Zeiten eingefroren.

Fest steht: Draussen können wir die Kürbisse nicht mehr lassen. Die Nächte werden zunehmend kälter. Wenn die Kürbisse einfrieren, fallen sie in sich zusammen und verfaulen. Schon bald wird es nötig, die Kürbisse nachts manchmal abzudecken. 

Auf unseren Feldern wird Nüsslisalat geerntet
Wintergemüse N°1.: Rosenkohl

WINTERGEMÜSE UND WEIHNACHTSESSEN

Betriebsferien? Fehlanzeige! Wir haben auch im Winter täglich geöffnet. Auf dem Juckerhof ist Do-Sa am Abend unser Hofrestaurant im à la Carte-Betrieb.

Zur Speisekarte

Schön gediegen, zum Beispiel im Weinkeller
Feine Menus à la Carte... Jeweils Do-Sa

Und auf dem Feld geht es fleissig weiter. Nun dreht sich alles um unsere Wintergemüse wie Nüsslisalat, Federkohl, Flower Sprouts und Co. Neu im Sortiment haben wir dieses Jahr auch Palm- und Zierkohl – beides bestens essbar. Und manche davon gelten sogar als Super-Foods.

FEDERKOHL-REZEPT


Weitere saisonale Rezepte zu unseren Wintergemüsen folgen auf farmticker.ch

Federkohl - auch Grünkohl oder "Kale"
Zierkohl ist ebenfalls essbar.

Gänsebraten zum Martinstag oder zu Weihnachten

In einer knappen Woche ist Martinstag und der eine oder andere Kunde hat sich bereits eine unserer Weidegänse vorbestellt. Auch das ein Thema, das uns in der Zeit bis Weihnachten beschäftigt. Die knapp 400 Weidegänse werden in den nächsten Wochen geschlachtet und landen bei so mancher weihnächtlichen Feier als Festtagsbraten auf dem Teller.

Mehr zu Weidegänsen

Weiteres wichtiges Thema: Die Weihnachtsfeiern unserer Firmenkunden. Jedes Jahr feiern grosse und kleine Firmen bei uns mit ihren Mitarbeitern ihr Weihnachts- oder Jahresessen. Klassischerweise sind die Freitage in der neuralgischen Zeitspanne rasch ausgebucht. An Samstagen und anderen Wochentagen gibt es aber noch Platz, teilweise auch für grössere Gruppen.

Günstige Idee für Gruppen zwischen 40 und 150 Personen bietet das FarmShopDinner auf dem Bächlihof.

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Gänsebraten von der Freilandgans
Dinner im Hofladenrestaurant