Zu Jucker Farm
Walnuss am Baum
von Valérie

Für mehr Biodiversität

Klammheimlich und ohne grosses Tamtam hat das Team in Rafz oberhalb des Thurihofs eine wunderbare Allee errichtet (auf Link noch nicht sichtbar). Und zwar nicht aus Pappeln, wie man es in der Gegend oft antrifft, sondern eine Allee aus Quitten- und Walnussbäumen. Bezogen haben wir die Bäume bei der Baumschule Hauenstein in Rafz, also gleich um die Ecke. Wir geben uns Mühe, das lokale Gewerbe wenn immer möglich zu unterstützen. Auch unterstützt wird die Biodiversität.

In ein paar Jahren wird der Weg neben unserer Weidegänse-Wiese von einer Zeile stattlicher Bäume gesäumt sein. Und das sieht nicht nur schön aus, sondern hat gleich mehrere positive Nebeneffekte.

SCHATTEN FÜR DIE GÄNSE

Unsere Weidegänse verbringen den ganzen Sommer auf der Weide und ernähren sich von dem saftigen Gras. Schatten fanden sie bisher nur bei der Anhänger-Tränke oder in Baumnähe am Waldrand. Nun haben wir endlich mehr Schattenplätze für unsere Federviecher.

Quitten Walnussallee Rafz

Oberhalb des Thurihofs entsteht eine hübsche Allee

Weidegaense Junggaense

Für unsere Weidegänse gibt es mehr Schatten

HOCHSTAMMBÄUME FÜR VÖGEL

Die gepflanzten Bäume sind Hochstammbäume. Das heisst, sie machen grosse Kronen mit verzweigten Ästen, die viel Lebensraum für Vögel bieten. In Hochstammbäumen haben die Tiere viel mehr Raum für Nistplätze, als in den im heutigen Obstbau üblichen mittel- und niedrigstämmigen Bäumen.

BALD ERSTE QUITTEN UND WALNÜSSE

In 1 bis 2 Jahren erwarten wir die ersten Erträge. Dann haben wir endlich eigene Quitten und Walnüsse. Vorerst noch in Kleinstmengen. Wir freuen uns!

Valérie war Vollblutautorin des FarmTickers (bis Juni 2024) und immer zur Stelle wenn's "brennt". Sie mag schöne Texte und offene Worte. (Zum Portrait).

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