Jucker-Confi im Coopgestell
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Jucker-Konfi bei Coop

Schon länger beliefern wir verschiedene Grossverteiler mit unseren Kürbissen, Spargeln und Beeren. Das ist, neben dem Direktverkauf, der Gastronomie und den Firmenevents, ein wichtiges Standbein unserer Betriebe. Ohne diese Kooperationen ginge es nicht.

Einer dieser wichtigen Partner von uns ist Coop. Mit Coop haben wir unsere Zusammenarbeit in den letzten Jahren intensiviert. Weil sie ähnliche Werte wie wir vertreten und weil sie Nachhaltigkeit leben. Neu ist seit diesem Jahr, dass es neben den Kürbissen und Spargeln auch Produkte aus unserer Hofmanufaktur gibt. Und zwar in insgesamt 50 Filialen in der Region Zürich. An Stirnfronten trifft man in den Coop Verkaufsstellen auf unsere Konfi, unser Eingemachtes etc.

Martin Jucker erklärt im Interview, wie die Zusammenarbeit begann.

WIE KAM ES ZUSTANDE, DASS COOP UNSERE MANUFAKTUR-PRODUKTE VERKAUFT?

Coop fährt die Strategie von hochwertigen Spezialitäten und gilt als nachhaltigster Detailhändler der Welt. Für uns der perfekte Partner auf der Wertebene.

Wir sind seit dem Jahr 2000 Lieferant für Kürbisse bei Coop. Im Rahmen der Stärkung des Labels «Miini Region» und dem Ausbau regionaler Produkte, wurde die Partnerschaft ausgebaut. Und unsere Manufaktur-Produkte bei einem Grossverteiler anzubieten ist uns ebenfalls entgegengekommen. Somit können wir mehr Volumen produzieren und unsere Preise auf dem Niveau halten. Von einer industriellen Produktion sind wir jedoch weit entfernt und da wollen wir auch gar nicht hin. Unsere Produkte sollen handgemacht und hochwertig bleiben.

WIE LANGE HAT ES GEDAUERT VOM ANFANG DER IDEE, BIS DIE PRODUKTE IM REGAL STANDEN?

Nicht so lange. Von der Idee bis die ersten 5 Artikel zur Probe in den Coop Filialen standen dauerte es ca. ein halbes Jahr. Das Sortiment wird laufend angepasst und weiterentwickelt. Mittlerweile befinden wir uns im engen Austausch darüber, was funktioniert und wo noch Potential vorhanden ist. Die Entwicklung neuer Produkte findet in enger Zusammenarbeit mit Coop statt.

WELCHE HÜRDEN GALT ES ZU ÜBERWINDEN?

Hürden ist nicht das richtige Wort. Grundsätzlich musste natürlich logistisch einiges auf die Beine gestellt werden. Ebenso musste definiert werden wie gross die Bestelleinheiten sein sollen, wie angeliefert wird und wie die Qualitätssicherungs-Angaben von Coop umgesetzt werden können. Das war natürlich ein Zusatzaufwand, der aber bei fast jeder neuen Geschäftsbeziehung anfällt. Jedoch sind das keine Hürden.

WELCHE PRODUKTE STEHEN VON UNS IM REGAL?

Aktuell im Miini Region Segment haben wir diverse Gelées und Konfis, Apfelmus, Apfelringli, Sirup, Sugo und Gewürzsalz.

WIE SIND WIR ZUFRIEDEN MIT DER ZUSAMMENARBEIT?

Wir sind sehr zufrieden. Es macht sogar richtig Spass. Man merkt, dass Coop ein Interesse daran hat, nachhaltige und regionale Produkte zu fördern. Damit läuft auch die Zusammenarbeit sehr unkompliziert und gut. Unsere Strategien decken sich bestens. Obwohl Miini Region ein Label ist, bleibt unser Brand Jucker Farm bestehen. Das war uns wichtig. Wir wollen die Marke Jucker Farm stärken.

Zusammen mit Coop erhalten wir die Möglichkeit, ein höheres Ziel zu verfolgen: Nämlich generell das regionale Einkaufen zu fördern. Darum geht es. Es geht nicht in erster Linie darum, Millionenumsätze zu generieren.

WERDEN UNSERE PRODUKTE GUT VERKAUFT?

Viele Produkte finden eine grosse Kundenakzeptanz, einige entwickeln sich noch unter unseren Erwartungen. Wir stellen fest, dass diejenigen Produkte, die sich bei Coop gut verkaufen, auch bei uns in den Hofläden sehr gefragt sind. Es ist schlussendlich ein ständiges Ausprobieren. Wir sind sehr fleissig in unserer HofManufaktur und haben ein paar tolle Produkte entwickelt, unter anderem Apfelcookies, Sablés und die Kürbisguetsli. Artikel die sich sicher auch bei Coop gut verkaufen werden.

WELCHE PRODUKTE WERDEN AM BESTEN VERKAUFT?

Unsere selbstgemachten Apfelringli und der Kürbis-Tomatensugo sind im Moment die beiden grossen Renner. Ebenso auch die Erdbeer- und Kürbiskonfi erfreuen die Kundschaft.

WELCHE LAUFEN WENIGER GUT?

Potential haben wir noch beim Gewürzsalz und dem Erdbeergelée. Es ist auch möglich dass diese Artikel mit tollen, innovativen Neuheiten abgetauscht werden.

Valérie ist Vollblutautorin des FarmTickers und immer zur Stelle wenn's "brennt". Sie mag schöne Texte und offene Worte. (Zum Portrait).

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