2 Sorten Tortilla-Chips
Hofleben von Valérie

Tortilla-Chips vom Bauernhof

Neu im Sortiment sind diese wunderbaren Tortilla Chips mit unserem Kürbis und unserem Federkohl. Und sie schmecken sensationell. Echtwürkliwahr! Tortilla-Chips haben wir schon länger. Allerdings waren die früher ohne unsere Zutaten. Und sie kommen auch bei unseren Gästen gut an. Diesen Herbst haben wir so viele Chips verkauft wie sonst in einem ganzen Jahr.

Sie scheinen also wirklich gut zu sein ;-).

PARTNER: MIADELITA

Produziert werden die Chips von Christoph Gsell, der mal in Seegräben gewohnt hat und ein alter Bekannter von uns ist. Seit einigen Jahren ist er Geschäftsführer von MiAdelita. Die Firma in Au am Zürichsee produziert seit 1995 Tortilla-Chips. Den Mais dazu beziehen sie von verschiedenen Produzenten aus der Schweiz. Ausserdem sind sie Bio-Knospe- und Aha!-zertifiziert (unter vielen anderen tollen Labels). Und ihre Chips werden sogar in arabische Länder exportiert.

Klar, am liebsten würden wir die Chips komplett selber produzieren. Nur benötigt es eine professionelle Anlage. Sowas kostet mindestens eine halbe Million. Und da wir ja noch andere Dinge herstellen, ist es einfacher, das von jemandem produzieren zu lassen, der sich wirklich auskennt.

Tortilla Chips Kuerbis

Die feinen Tortilla-Chips gibt es wahlweise mit Kürbis...

Tortilla Chips Federkohl

...oder mit Federkohl.

Tortilla Chips Duo

Beide Sorten kommen bei unseren Kunden sehr gut an.

AUS SCHWEIZER MAIS

Noch wird der Mais eingekauft. Unser Ziel wäre es aber natürlich, dass wir MiAdelita nicht nur die «Extrazutaten» Kürbis und Federkohl liefern, sondern auch gleich den Mais dazu. Allerdings hatten wir diesbezüglich mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Das ist auch kein Wunder, denn eigentlich ist Mais eine Tropenpflanze. Nur dank gezielter Züchtung wurde sie in der Schweiz anbaubar. Darum sind die Chips vorerst noch mit «fremdem» Mais. Wir bleiben dran. :-).

WIE GEHT DAS EIGENTLICH?

Wir stellen aus Federkohl oder Kürbis Gemüsepüree her. Genau wie früher noch mit dem Passevite. Dieses Püree wird dann bei MiAdelita direkt dem Mais-Teig beigemischt. Das Gemisch wird dann dünn ausgewallt, in Dreiecke geschnitten und im Ofen gebacken. Dann müssen die Chips erst gut ausgetrocknet werden. Erst dann dürfen sie frittiert werden. Und zwar wird dafür Schweizer Rapsöl verwendet.

Darüber, wie die Chips bei MiAdelita hergestellt werden, gibt es sogar einen Galileo-Beitrag:

Und für die ganz Chips-Verrückten unter euch noch eine Zusatzinfo: Selbstverständlich haben sich unsere Jungs und Mädels aus der HofManufaktur nicht lumpen lassen und auch gleich eine eigene Dipsauce dazu entwickelt. Zutaten streng geheim!

Valérie ist Vollblutautorin des FarmTickers und immer zur Stelle wenns "brennt". Die Medienwissenschaftlerin hat vor der Geburt ihres zweiten Kindes das Kommunikationsteam von Jucker Farm geleitet.

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