6 Kirschen zum Selberpflücken
Hier dürft ihr wieder ran! Und naschen, so viel ihr mögt, ist natürlich auch erlaubt.
Kirschen zum Selberpflücken haben auf dem Juckerhof eine lange Tradition. Bereits der Vater der beiden Jucker Farm Gründer Beat und Martin, Ueli Jucker, hatte Kirschbäume, an denen man sich selbst bedienen konnte. Entsprechend sind unsere Kirschbäume schon sehr alt.
Ein Kirschbaum kann über 100 Jahre alt werden. Alte Bäume sind dabei nicht nur Obstlieferanten, ihr rissiges Holz und die Höhlen in den Stämmen bieten Unterschlupf für Fledermäuse, Spechte, Wildbienen und unzählige Käferarten. Ein einziger alter Obstbaum kann Lebensraum für über 1000 verschiedene Tierarten sein.
Schon gewusst? Für ein einziges Kilo Kirschen müssen Bienen rund 60'000 Blüten besuchen. Ohne Bestäuber keine Ernte – deshalb stehen in der Wildkultur Brutboxen für Wildbienen direkt neben den Kirschbäumen.
Die Saison zum Selberpflücken startet in der Regel Anfang Juni und dauert bis in den Juli.
- aktuell gibt es keine Kirschen zum Selberpflücken (zur Anleitung).
Sind die Kirschen gespritzt?
Bei unseren Kirschen kommt nur biologischer Pflanzenschutz zum Einsatz. Wir tüfteln fleissig, um ein natürliches Mittel gegen die Kirschessigfliege zu finden. Ihr Name kommt übrigens daher, dass die befallenen Kirsch sauer werden, nach Essig schmecken und dadurch ungeniessbar werden.
In der Schweiz gibt es immer weniger Freilandkirschen, weil sich der Schädling gerne über die Ernte hermacht. Leider stattet die Kirschessigfliege auch uns hin und wieder einen Besuch ab.
Ein weitere «Feind» unserer Kirschen ist Schrottschuss. Das ist eine Pilzkrankheit, die zuerst die Blätter der Kirschbäume und dann die Kirschen befällt. Essen kann man die befallenen Kirschen immer noch. Sie sehen einfach nicht mehr so schön aus.
Quizfrage
Warum stehen Brutboxen für Wildbienen neben den Kirschbäumen?
Fertig mit den Kirschen? Hier könnt ihr noch mehr pflücken:
«7 Heidelbeeren zum Selberpflücken».






















