7 Heidelbeeren zum Selberpflücken
Wie unsere Kirschbäume haben auch unsere Heidelbeeren schon einige Jahre auf dem Buckel. Trotzdem gedeihen sie immer noch.
Die blauen Beeri mögen ein waldähnliches Bodenklima und bevorzugen saure Böden. Der Boden in der Wildkultur ist jedoch alkalisch (basisch). Darum wachsen unsere Kulturheidelbeeren in Töpfen. Würden wir sie jetzt direkt in den für sie komplett ungewohnten Boden setzen, wäre das ein grosser Stress für die Pflanzen.
Die Heidelbeeren sind die einzige Kultur, die komplett an ein Bewässerungssystem angeschlossen ist. Der Substratboden in den Töpfen kann nämlich schnell austrocknen.
- aktuell gibt es keine Heidelbeeren zum Selberpflücken (zur Anleitung).
Sind die Heidelbeeren gespritzt?
Kulturheidelbeeren sind anfällig auf diverse Krankheiten. Auch die Kirschessigfliege mag die blauen Beeren. Da wir unsere aber im kleinen Rahmen anbauen und sie von sehr viel Biodiversität umgeben sind, ist der Krankheitsdruck um einiges geringer als in grossen Monokulturen.
Wir versuchen bei den Heidelbeeren nur biologische Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Ist spritzen einmal nötig, dann nur vor der Blüte, damit die Beeren nicht in Berührung mit den Pflanzenschutzmitteln kommen.
Heidelbeeren oder Blaubeeren?
Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Heidelbeeren und Blaubeeren?
Ja, den gibt's. Erstere wachsen nur wild in der freien Natur. Was bei uns wächst sind Kulturheidelbeeren respektive Blaubeeren. Auch in Aussehen und Geschmack unterscheiden sich die wilden Beeri von den in Kulturen angebauten. Mehr dazu lest ihr hier:
Quizfrage
Was ist der Unterschied zwischen Heidelbeeren und Blaubeeren?
Wenn ihr genug habt, könnt ihr weiter zu «8 Duft- & Kräuterbeete».




















