Karolina - nicht so kompliziert

12. März 2017 Valérie

Heute lernt ihr Karolina kennen. Sie ist der zweite Teil unseres polnischen «Jucker-Ehepaars». Sie ist die Frau von Rafal und Mama von ihrem gemeinsamen Sohn Igor. Kennengelernt haben sich die beiden bei der Arbeit auf dem Feld. Wie Rafal stammt sie ebenfalls aus Polen und hat bei Walter Pfister auf dem Spargelhof als Erntehelferin gestartet. Und wie so manche gute Mitarbeiterin ist auch sie auf dem Juckerhof in Seegräben gelandet. Zusammen mit ihrer besten Freundin Agnieszka ist sie 2005 im zarten Alter von 17 Jahren in die Schweiz gekommen. Über sich selbst sagt sie: «Ich glaube ich bin nicht so kompliziert :-)».

Aber lest selbst!

Wie bist du bei Jucker Farm gelandet?

Das erste Mal in die Schweiz gekommen bin ich im Rahmen meiner Ausbildung in Finanzen am Technikum. Das war 2005 mit 17 Jahren. Wir sollten ein landwirtschaftliches Praktikum machen, welches ich bei der Tante von Wälle (Walter Pfister) auf dem Weingut Schloss Teufen absolvierte. Ich habe vor allem mit der Traubenernte und -Pflege zu tun gehabt und im Garten gearbeitet. Dann bin ich wieder nach Polen, um die Schule fertig zu machen. Dann war ich nochmal auf dem Schloss und nach einem 2-wöchigen Intermezzo in England (da will ich NIE mehr hin!!) schlussendlich 2009 bei Wälle auf dem Spargelhof gelandet. Da habe ich bis 2013 in der Produktion gearbeitet. Aber dann wollte ich was anderes sehen und durfte nach einer 2-wöchigen Probezeit auf dem Juckerhof in der Küche anfangen.

Was ist dein Job?

Heute bin ich Mitarbeiterin Konditorei. Ich beginne zwischen 2 und 5 Uhr morgens. Die Arbeiten am Morgen sind die gleichen wie bei Luana :-). Also: Frühstücksbuffet und Hofladen auffüllen, Wähen auslegen für den nächsten Tag. In der Kürbiszeit produzieren wir bis zu 30 Wähen pro Tag.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am besten?

Wir haben ein tolles Team. Und früh anfangen ist super für mich, da ich dann noch Zeit mit meinem Sohn Igor verbringen kann.

Bist du dann nicht müde?

Nein, ich mache immer mit Igor Mittagsschlaf. Und meistens gehe ich auch früh ins Bett. Spätestens um 10, manchmal auch schon um 8. 

Was nervt dich hier?

Die Unordnung. Es ist zu wenig Platz in der Küche, um effizient arbeiten zu können.

Was machst du am liebsten ausserhalb der Arbeit?

Zeit mit Igor und Rafal zu verbringen. Oder ein Buch lesen. Momentan bleibt aber kaum Zeit dafür. Ich muss jeden Tag mit Igor die Pferde besuchen.

Hast du Zukunftsträume, die du uns verraten magst?

Der grösste Traum ist mit der Hochzeit mit Rafal und unserem gemeinsamen Sohn schon in Erfüllung gegangen. Ja, und natürlich wäre es schön, irgendwann eine kleine Schwester für Igor zu haben. Rafal möchte unbedingt in der Schweiz bleiben. Und für mich ist das auch ok. Meine Familie in Polen sehe ich eh nicht mehr als 2x im Jahr.

 

Willst du auch in unser Team kommen?

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