Marco Gaudio – vom Pizzaman zum Manager

22. März 2016 Valérie

Unkonventionell ist auch die Karriere von Marco Gaudio. Zusammen mit seinem Bruder Fabio ist er das „Duo Gaudio“, das bei uns im Event-Service einen grossen Teil des Ladens schmeisst. Gestartet hat er mit einer ganz normalen KV-Lehre. Mit 21 Pizzaman, ist er vor 6 Jahren bei uns mitten in der Kürbissaison gelandet und hat Suppe ausgeschenkt. „Zägg da häsch es Buuchtäschli, döt git’s Chürbischärne und da chunnt no biz Kürbischernöl drii!“ Von da an musste er selber schauen.

Selber schauen, das ist das, was Marco Gaudio gut kann – improvisieren. Und das ist auch das, was es für seinen Job als Stv. Chef de Service auf einem Erlebnisbauernhof braucht…

Seit wann arbeitest du hier?

Das erste Mal gearbeitet habe ich 2010 ziemlich spontan, beim Suppe ausschenken an der Kürbisausstellung. Festangestellt im Service Team bin ich seit Mai 2012.

Was ist dein Job? Beschreibe einen Arbeitstag…

Ich bin Stv. Chef de Service. Also starte ich etwas früher als mein Team, um alles bereit zu stellen. Meine Tage starten oft am Nachmittag, bevor die Eventgäste gegen Abend eintreffen, irgendwann zwischen 14 und 16 Uhr. Ich hole den Event-Zettel, bespreche mich je nachdem mit dem anwesenden Event-Manager und stelle alles für den Anlass bereit. Wenn meine Mitarbeiter eintreffen informiere ich über den Ablauf des Abends, dann gilt es aufzudecken. Danach kommen die Gäste, mit Apéro, Hauptgang, Dessert. Manchmal haben sie noch ein Rahmenprogramm. So gegen 23.30 sind die meisten Anlässe fertig.

Wie bist du bei Jucker Farm gelandet? Warum arbeitest du hier?

Durch meinen Bruder Fabio. Wir haben vorher schon zusammen gearbeitet in einer Pizzeria in Wetzikon. Er hatte 1 Jahr vor mir am Grill auf dem Bächlihof gestartet und hat mich dann im Oktober 2010 für einen Grossanlass auf dem Juckerhof gefragt, ob ich im Service arbeiten würde. Das hatte ich ja bereits gut 10 Jahre davor gemacht. Und so bin ich im Service-Team gelandet.

Was magst du an deiner Arbeit am liebsten?

Den Überblick behalten, managen, koordinieren. Ich bin gern Ansprechsperson für den Gast und helfe der Küche beim Auf und Abbau der Buffets. Ausserdem haben wir ein tolles Team und das Konzept unseres Erlebnishofs gefällt mir.

Was würdest du anders machen? Was nervt dich hier?

Auf dem Erlebnishof zu arbeiten, ist nicht immer einfach. Es ist einfach nicht wie in einem Restaurant, wo alles darauf ausgerichtet ist. Oft pendeln wir zwischen verschiedenen Stationen und müssen uns unsere Arbeitsmaterialien zusammensuchen. Die Sachen sind nicht immer am gleichen Ort. Da wurde die Infrastruktur in den letzten Jahren sehr viel besser – aber sie wird wohl nie so sein, wie bei einem normalen Restaurant.

Wie entspannst du dich in der Freizeit? Was machst du am liebsten, ausserhalb der Arbeit?

Ich verbringe gerne Zeit mit Familie und Freunden. Ich gehe oft Joggen und neuerdings habe ich 2 kleine Büsi. Die habe ich von der Hofkatze vom Bächlihof übernommen. Sonst gehe gerne in den Ausgang oder ins Kino, sofern der Job es zulässt.

Hast du Zukunftsträume, die du uns verraten magst?

Ich würde gerne eine Karibikreise machen und die Ostküste der USA bereisen. Miami und Co. reizen mich schon. Und das würde ich am liebsten machen, bevor ich 50 bin ;-).

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